Allaventurischer Konvent Der Magie
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Allaventurischer Konvent Der Magie | |
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Kurzbeschreibung
Allaventurischer Konvent der Magie I
Wir sprechen über die kritische magische Masse. Es wird geblödelt, dass es nur 143 Magier in der Stadt gibt ab da und dass Dajin alleine die kritische Masse kippen lässt oder alle vor Borbarad weglaufen, um die kritische Masse nicht zu gefährden. Basti: Treffen sich drei Drachen - alle tot
Das Wirtshaus zum Silberling ist noch immer ein gut situiertes Establishment, und die Gefährten werden höflich begrüßt. Vor dem eintreten ins das Spielzimmer, werden alle auf Magie geprüft. Aufgrund des Rubinauges, wird es Dajin verboten sich an den Spielen zu beteiligen.
Azaril ist schon da und unterhält sich mit Urdo, beendet das Gespräch sogleich, als die Gefährten das Zimmer betreten und winkt sie an einen leeren Tisch in der Ecke. “Es freut mich, dass ihr meiner Einladung gefolgt seid. Desopt Tungdil, Despot Dajin, Baronin Moriah.”, grüßt Azaril freundlich. “Ich freue mich, dass du wohlauf bist Azaril. Aber es fällt mir schwer deine Begrüßung einzuordnen. Du hälst nicht viel von Adeligen.” antwortet Dajin etwas kühl. “Ich traue der ersten Generation Adeligen an, noch etwas zu taugen. Ihr Despoten seid doch ein gutes Beispiel dafür.” und Azaril winkt ab. “Aber lasst uns darüber nicht reden. Ich weiß was ihr vorhabt und plant, und ich glaube ihr begeht einen schweren Fehler. Da ihr mir nicht glauben werdet, warum dies ein Fehler ist, bin ich bereit, um es zu spielen.” “Warum versuchst du es nicht wenigstens zu erklären, warum du Rohals Wiedererweckung verhindern willst?”
Azaril erklärt darauf, dass es zwei borbaradianische Zirkel gibt. Azaril erklärt darauf, dass sie glaubt, Borbarad wird Rohal vernichten, wenn er jetzt wieder auftaucht. Borbarad ist Rohal im moment um ein vielfaches überlegen. Schon früher gab es immer wieder Zeiten, wo der Kampf zwischen den beiden von Borbarad für sich entschieden wurde. Und die Kämpfe zwischen den beiden wurden immer finaler. Der letzte Kampf ist schon ein Zeichen dafür. Nie zuvor hat der eine den anderen in den Limbus gesperrt. Jetzt, nachdem die Geweihten eine Seele vernichtet haben, ist nur noch Platz für eine Seele. Also wird der nächste Kampf endgültig sein. Wenn Borbarad Rohal jetzt vernichtet, wird er die gesamte Kraft für sich nehmen. Sie glaubt, dass Rohal erst später gerufen werden darf. Deswegen musste sie diesen dummen Eisenkober bestehlen. Sie ist immer noch von Borbarads, sie nennt ihn lieber Tarsenius von Betana, Weg überzeugt, die Götter aufzufordern, ihre Hände von Thronfolgen, Herrschaftsansprüchen und dem Besitz von Magie zu lassen. Aber sie will nicht, dass jene, denen Borbarad viel versprochen hat, dabei helfen, Macht zu erlangen. Sie wollen nur die bisherigen Machthaber ersetzen und träumen von denselben Dingen. Tarsenius ist ein großes Spiel eingegangen. Mit all den Pakten die an ihm zerren, wird es irgendwann auf einen bestimmten Exitus hinauslaufen und wenn es ihm gelingt, gegen die Dämonen zu bestehen, kann er sein Ziel erreichen. Erst nach dieser längeren Erklärung stockt Azaril das erste Mal. Borbarad ist nicht anders oder besser als andere mächtige Wesen. Wenn er Rohals Macht mit an sich reißt, wird er zum mächtigsten Wesen und kann womöglich alleine über das nächste Zeitalter bestimmen. Darum braucht sie Rohal als Versicherung, denn sie will nicht die Götter mit Borbarad ersetzen. Sein Ziel ist es, zuerst Rohal zu vernichten, und dann kann er jedes Jahr das All Ei stehlen. Somit ist das nächste Zeitalter in seiner Hand. Daher will sie die Onxysplitter und die Zeichen verstecken, denn Borbarad braucht beides. Darum hat er auch die Gruppe “Nachtmahr” mit allem ausgestattet, was er hat, um die Gezeichneten zu jagen. Alle ihre Nachforschungen und Aufzeichnungen sind in der Akademie der Hohen Magie zu finden. Sie bietet den Gefährten an, dass sie sich das alles anschauen können und in zwei Tagen noch einmal zu treffen, denn Azaril merkt, dass die Gefährten nicht wirklich überzeugt sind. Die Gefährten stimmen zu und verabschieden sich. Während der Fahrt in der Droschke hat Moriah für eine Weile schon ein schlechtes Gefühl, und kurz darauf fängt auch Dajins Augen an zu drücken und sendet Schmerzen durch seinen ganzen Schädel. Plötzlich erhellen auch noch Blitze den Nachthimmel, und als die Gefährten nach oben schauen, sehen sie riesige Fingernägel, einen Schlitz in die Realität schneiden. Mehrere Personen tauchen aus dem Schlitz auf, darunter auch Rohezal, Tarlesin, Leif und Aleya Ambareth, sowie noch 3 Menacoriten, der Kleidung nach. Sie werden von Dämonen verfolgt, doch als die Gefährten zu Hilfe eilen, fliehen die ganzen mindergehörnten Dämonen fast schon von selbst. Rohezal fordert Dajin sogleich auf, dafür zu sorgen, dass die ganzen Magiebegabten aus Punin evakuiert werden müssen, denn die hohe Ansammlung magischer Essenz droht halb Punin zu vernichten. In den nächsten Tagen werden daher Sicherungen eingerichtet, die dafür sorgen, dass nie mehr als 100 Magiebegabte gleichzeitig in der Stadt aufhalten dürfen und die anderen vor der Stadt lagern müssen. Sie alle werden immer wieder durchrotiert um in die Stadt zu gelangen. Nur Erzmagier und Spektabilitäten dürfen die ganze Zeit sich an der Akademie aufhalten Dajin studiert die nächsten Tage Azarils Aufzeichnungen, und muss zu dem Schluss kommen, dass zumindest nichts, was sie gesagt hat, gelogen war.
Allaventurischer Konvent der Magie II
Erkenntnisse aus dem heutigen Gespräch: Die Erschaffung des Steins der Weisen ruft unmittelbar Rohal zurück auf die Welt Mit ihm die Rohalskappe, die er auch trägt Wir wissen aber, dass er Tungdil bereits angeboten hat, seine Kappe an ihn abzugeben → wir wissen nicht, welche Konsequenzen das hat Wenn Rohal zurückkommt, wird Borbarad ihn finden und töten wollen, um die Seele für sich zu veranschlagen Danach wird Borbarad beim Allei auftauchen und, sollte ein neues Zeitalter ausgerufen werden, dieses für sich beanspruchen wollen → Wenn das klappt, wird er dafür sorgen, dass kein neues Zeitalter mehr ausgerufen werden kann. Jemals. Wir müssen entscheiden, wann wir den Stein der Weisen zusammensetzen wollen und ob wir Azaril glauben (am besten vor Mittwoch)
Allaventurischer Konvent der Magie III
Weiterführende Informationen: Nach dem Gespräch und der Recherche rund um Azarils Aussagen ist den Helden folgendes klar: Sie lügt nicht. Azaril hat Annahmen getroffen und innerhalb dieser Annahmen ist sie für sich außerordentlich logisch. Ihre Interpretation ist, dass die Kämpfe zwischen Borbarad und Rohal über die Jahrtausende immer weiter zugespitzt haben und nun ist nur noch eine Seele da. Dazu ist Borbarad seit drei Jahren auf Dere, verbündet mit sieben Erzdämonen und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte – und damit nimmt sie an, dass Rohal gegen Borbarad keine Chance hat. Sie will die Zeichen und Rohal als eine Art Publikumsjoker unter ihrer Kontrolle haben, denn wenn die Götter nicht mehr da sind, dürfen auch die Dämonen nicht mehr sein - und Borbarad braucht einen Gegenspieler. 94.1 – Eröffnung des Konvents (15. Ingerimm 1021 BF) Laute Stimmen, klappernde Hufe und das Rollen der Räder an den Kutschen, die Unmengen an Weinfässern in die Stadt hineinbringen, bilden zusätzlich zum Gedränge und der Temperatur die ganz unverwechselbare Atmosphäre in den Straßen und Gassen Punins. Dajin, Moriah, Tungdil und Jabal bahnen sich ihren Weg hin zur Pentagramm Akademie, wo das Konvent eröffnet werden soll. Die Stadt ist bei den vielen Zugereisten und den bevorstehenden Ereignissen, von denen niemand so richtig weiß was geplant ist, in Aufruhr und wirkt wie ein emsiger Bienenstock. Mehr mit Glück als mit Verstand entgehen die Helden gekonnt dem Tod durch Weinfass oder alternativ zertrampelt von Pferden. Die Akademie ist gut geschützt. Schon von Weitem erkennt Dajin die in Zweiergruppen aufgestellten Mitglieder der “Pfeile des Lichts”, kampfbereite Weißmagier unter der Leitung Saldor Foslarins. Bevor die Helden jedoch die Akademie betreten können, müssen sie wie alle anderen auch geprüft werden. Falls sich etwas dämonisches Gezücht einschleusen möchte. Dazu werden alle Gäste in ein kleines, weißes Zelt gebeten, in dem sie sich einmal vor bereitstehenden Magiern entblößen müssen, um optisch sowie magisch auf dämonische Zeichen untersucht werden zu können. Dabei überschreitet jeder Einzelne eine Mindoriumrute, die mittels Applicatus Dämonen entlarven und mit Zaubern belegen. Jeder, der die Prüfung besteht, bekommt ein kleines Medaillon aus Blutulme mit einem eingelassenen Pentagramm aus Mondsilber, das uneingeschränkten Zugang zum Pentagrammaton gibt. Dajin legt gerade seine bunten Gewänder ordentlich über einen bereitgestellten Hocker und nimmt sich zuletzt die Augenklappe vom Gesicht, um sich mit strahlendem Lächeln den Magiern zu präsentieren. Diese allerdings starren ihn für einen Bruchteil irritiert an. Einer fragt: “Da war doch vorhin schon einer mit Rubinauge?” Und es ertönt ein lauter Alarm. Moriah, Jabal und Tungdil, die noch vor dem Zelt dabei sind, ihre Waffen auszuhändigen, halten kurz inne. Alarmiert, angespannt zucken die Hände zu den Waffen, als weitere Magier und die ehrenwerte Lanzelind Heidenhorst, oberste Pfeilin des Lichts, an ihnen vorbeilaufen, geradewegs in das Zelt hinein. Die Tücher werden zurückgeschlagen und noch bevor sie dem letzten Luftzug zum Trotz den Durchgang demonstrativ schließen, schneidet ihre Stimme durch den kaum auditorisch geschützten Raum: “Was ist passiert? Seht ihr denn nicht, dass ist Erzmagus Dajin!” “Herrin, Erzmagus Dajin ist schon eingetreten!” Zum Fulminictus bereite Fäuste schmiegen sich gegen entsprechende Schultern. Mit einem schneidenden Blick betrachtet sie Dajin kurz, der sich damit alles andere als unwohl zu fühlen scheint. “Verzeiht, Archomagus, es ist schon fast naiv davon auszugehen, dass etwas derartiges nicht passieren wird – doch euch selbst kopieren zu wollen ist schon ziemlich frech.” Sie zieht daraufhin ein Pergament aus der Tasche, anhand dessen sie jede noch so kleine Eigenheit Dajins Erscheinungsbildes wiedergeben kann. Unterzeichnet von Dexter Nemrod. Auch die Überprüfung der anderen Gezeichneten geht mithilfe dieses Dokumentes ziemlich zügig voran und ihnen wird klar, dass sie jemand sehr genauestens beobachtet haben muss.
Da sämtliche Söldner, Diener, Leibwächter und weitere Entourage draußen warten muss, ist die Versammlung derjenigen im Pentragrammasaal eine sehr ausgelesene. Anders als zu sonstigen magischen Konventen sind relativ wenig Weißmagier anwesend, da viele von ihnen an der Front kämpfen. Stattdessen sind neben den ganzen Spektabilitäten und Erzmagiern aller Gilden auch Hexen, Druiden, Geoden und ein paar Geweihte zu sehen. Als die Gezeichneten den Saal betreten, wird es einen Augenblick ruhiger, bevor die Gespräche wieder einsetzen. Aber es gibt kaum jemanden, der nicht hin und wieder versucht, sie unauffällig zu betrachten. Es sind teilweise bewundernde, forschende, aber auch ein paar sezierende Blicke dabei. Genauso werden sie auch von fast allen begrüßt, denen sie begegnen, viele verneigen sich sogar.
Auf einem Aushang sind die Redner für die kommenden Tage gelistet, und schon am heutigen Tag steht neben der Begrüßung durch Prysha von Garlischgrötz zu Grangor jeweils ein Rede von Vertretern der Rondra und Praioskirche, vertreten durch Amando Laconda da Vanya, an sowie Vorträge und Referate von Tarlesin von Borbra und Dschelef ibn Jassafer.
Pryshas Begrüßungsrede ist zugleich auch eine Beschreibung der Lage von Tobrien. In Werheim lagern tausende von Flüchtlingen. Leomer von Berg will die Grenzen schließen, auch um zu verhindern, dass Feinde durchs Netz gehen, aber Dexter Nemrod verhindert das, lässt aber jeden Flüchtling auf dämonische Zeichen prüfen. Derweil gibt es in letzter Zeit immer wieder Berichte, dass Magiebegabte in Garetien Opfer von Übergriffen werden. Daher sei es umso wichtiger, in diesen Zeiten zusammenzustehen, auch mit den Geweihten der zwölf Kirchen. Da gibt es zum ersten mal auch etwas unversöhnliches Getuschel unter den anwesenden, besonders unter den magiebegabten Nichtmagiern.
Zur allgemeinen Sicherheit, ist es untersagt, während des Konvents auf der Akademie zu zaubern. Auch muss sie mit bedauern mitteilen, dass Magister Gronius letzte Nacht verstorben ist. Er war für die Treffen des Arbeitskreises Stein der Weisen verantwortlich. Auch da bricht wieder getuschel aus. Nicht alle scheinen den Tod als reinen Zufall anzusehen.
94.2 – Der gestürzte Magus Nach ihrer Rede, bittet Prysha von Garlischgrötz zu Grangor Jabal nach vorne zu treten und die Grußworte vom Schwert der Schwerter auszurichten. Natürlich hat sie nichts dergleichen getan, da sie viel zu beschäftigt an der Front ist. Jabal gelingt es jedoch geschickt zum umgehen, dass Ayla keinen Gruß geschickt hat, und hält eine beeindruckende Rede, die sogar viele der Magier ergreift. Natürlich kommt gerade von vielen Vertretern der weißmagischen Kampfschulen ein “Rondra will es!”, aber selbst einige Graumagier klatschen begeistert nach der Rede. Prysha ergreift noch einmal kurz das Wort. In einer Stunde soll kollega Tarlesin von Borbra einen Vortrag halten und danach entlässt sie die Teilnehmer vorerst.
Prysha schüttelt Jabals Hand, „Es ist nicht leicht, als Geweihter der Zwölfen hier zu reden. Aber ich habe auch gehört, sie steht dafür, sich Herausforderungen zu stellen.”
Die anderen Gefährten schließen sich Jabal an und Dajin bittet darum, Nachforschungen zum Tod von Gronius anstellen zu dürfen, denn er traut diesem Zufall nicht. Sie versteht die Sorge der Gefährten, aber Magister Gronius hat schon des längerem ein Alkoholproblem gehabt, und sein Blut hat bei seinem Tod einen Pegel gehabt, der selbst einen Angroschim umgehauen hätte. Er war auch depressiv, und sie hatte ihm den Auftrag gegeben die Arbeitsgruppe Stein der Weisen zu organisieren. Er sollte die Räume reservieren und vorbereiten und sich um die Verpflegung für alle Teilnehmer sorgen. Sie hatte die Hoffnung, dass ihm das hilft, aber es sollte wohl nicht sein. Jabal wendet ein, dass jemand mit solchen Informationen zum Arbeitskreis ein wichtiges Ziel für Attentäter ist winkt Prysha aber ab. Die Informationen waren keine Geheimnisse. “Ihr kommt aus dem Felde und nicht wie wir aus der Bibliothek, darum vermutet ihr Mord und Totschlag, aber ich sicher, dass es ein Unfall war. Aber geht nur und forscht nach. Ich will einer weiteren Untersuchung nicht im Wege stehen und schicke auch nach der Dienerin, die ihn gefunden hat.”
Am Fuß des Turmes, in dem Gronius gewohnt hat, werden die Gefährten schon von der Magd Zarpa empfangen. Zarpa erzählt davon, wie sie ihn gefunden hat. Er lag am Fuß der Treppe, sein Genick war gebrochen, aber er hat noch gelebt. Mehrmals hat er noch mit den Armen in ihre Richtunge zu greifen und versucht was zu sagen. Aber als die Heiler kamen, war er schon tot. Er hat stark nach dem guten almadanischem Roten gerochen. Seitdem der Wein für den Konvent geliefert wurde, war er ständig erneut im Keller um sich neuen zu holen. Er hat ihr mal erzählt, dass er einen guten Tropfen sucht, der den Weisen würdig sei, aber sie glaubt, dass dies nur eine Ausrede war.
Während des Verhörs untersuchen die Gefährten auch gleich noch die Unfallstelle. Jabal kann selbst jetzt noch den lingernden Geruch von Alkohol, Kot und Urin riechen. Tungdil und Moriah finden Spuren auf der Treppe, die darauf hindeuten, dass Gronius mehrere Treppen heruntergefallen ist, wahrscheinlich forciert. Dajin sieht mit seinem Auge auch noch die Überreste von mehreren Silentiums, die auf den Treppenabsätzen gezaubert wurden. Er hat auch das Gefühl, dass die Matrizen ihm bekannt vorkommen, als ob er schon mal den Zauber von dem Zaubernden gesehen hat.
Nachdem sie Zarpa wieder entlassen haben, bricht Tungdil das Schloss zu Gronius Quartier auf. Der Raum ist sehr puristisch eingerichtet. Alles ist penibel, sauber und geordnet. Auf dem Schreibtisch liegen fein sortiert, mehrere sauber gezeichnete Pläne. Gronius hat die Treffen des Arbeitskreises metikulös organisiert. Dafür hat auch zu jedem Mitglied Informationen gesammelt, zu ihren Vorlieben und Essgewohnheiten. Jabal bemerkt derweil den Geruch einer weiteren Person, die sich vor kurzem in dem Raum aufgehalten hat, kann es aber nicht genau bestimmen. Bei dem Versuch aber bemerkt er kaum, wie der Wolf in ihm, langsam aber stetig wieder dominanter wird. Er beruhigt sich erst wieder, als Moriah ihm die Hand auf den Arm legt, wird ihm bewusst, dass er gerade in gebeugter Haltung und hochgezogenen Lefzen das Mobiliar beschnuppert.
Einer der Listen, die Gronius zuletzt bearbeitet hat, war eine Liste von Weinen, die anlässlich des Konvents geliefert wurden. Hinter einer langen Liste von, was Zeichnungen für Weinfässer zu sein scheinen, steht “unauffällig” geschrieben. Er hat wohl versucht, jedes Fass auf Auffälligkeiten zu überprüfen. Womöglich war er besorgt, dass eines vergiftet ist. Nach längerer Betrachtung der Liste, fällt den Gefährten auch noch auf, dass die letzten Einträge von “unauffällig” sich leicht unterscheiden. Es ist womöglich eine Fälschung, wenn auch eine sehr gute. Es sind 10 Sorten Wein, die mit dieser gefälschten Markierung gelistet sind
Eilig eilen sie zurück zu Prysha und berichten ihr von den Funden, und das es doch Mord war. Sie erlaubt, dass die Gefährten im Keller die Weine ausfindig machen sollen, welche vergiftet wurden und verweist sie an den Kellermeister Brin Dutlingen. Sie muss aber bleiben, da Tarlesin von Borbra bereits seinen Vortrag zum Sphärenriss und dem Sphärenschlüssel hält und dabei auch versucht andere Magier zu überzeugen, mit den Menacoriten ein Kampfteam aufzustellen, welches gegen den Sphärenschlüssel kämpfen kann.
94.3 – Das B in Boykott steht für Borbarad Also die Helden den Keller betreten steigt ihnen der Geruch von alten Fässern und Wein in die Nase. Der Kellermeister Brin begrüßt sie: “Nicht so hastig. Wir haben die Fässer schon angestochen und sie sind schon auf dem Weg nach oben”. “Ihr müsst das stoppen„, erwidert Dajin hastig. “Wir glauben, mit den Fässern stimmt etwas nicht.” Der Kellermeister lacht: “Wir können das nicht stoppen.“ Da oben sind hunderte Magier die alle durstig sind. Wir können so schnell auch keinen Ersatz holen!” Nachdem die Helden nochmal die Aufzeichnungn durchgegangen sind und sich besprochen haben fällt ihnen auf, dass die Reihen an Wein den Tagen, an denen sie ausgeschenkt werden sollen gleicht und machen sich zur 9. und 10. Reihe auf. Schon als sie sich nähern erschnuppert Jabal, dass die Fässer komisch riechen. Er erkennt den Geruch von den Schlachten, Hylayler Feuer. Eine weitere Untersuchung der Gruppe offenbart, dass hier alle Fässer rand voll mit Hylayler Feuer sind und Dajin erkennt, dass die Fässer mit elementaren Runen geschützt sind, die noch ein paar Tage verhindern, dass die Fässer explodieren werden. Als die Gruppe sich zu dem Kellermeister wendet, um ihn zu fragen, woher die Fässer sind, ist diese spurlos verschwunden. Jabal nimmt sofort die Fährte auf, doch verliert sie schlagartig. Ein Odem von Dajin enthüllt, dass der “Kellermeister” sich weg teleportiert hat. Später stellt sich heraus, dass der echte Kellermeister vor Wochen ermordet wurde und man ihn ersetzt hat. Die Leiche des Kellermeisters wird aber nie gefunden. Nachdem die Gruppe Prysha über alles Informiert hat, ist die gute Magierin sprachlos. Nie wär es ihr in den Sinn gekommen, dass hier sowas passiert und ein solcher Mordanschlag auf die Gruppe Arbeitskreises Stein der Weise. Die Fässer werden eingesammelt und vor den Stadttoren unschädlich gemacht. Nur ein Fass konnte Tungdil sich fürs Tal sichern, nachdem Hasrabal die Runen verstärkt und das Fass sicher gemacht hatte. Nachdem die Aufregung sich gelegt hat, beraten die Helden, wie sie mit den Informationen umgehen und einsetzen sollen.
Moriah möchte den Ball gerne flach halten, um den Feinden nicht zu offenbaren, dass wir auf deren Schliche sind. Jabal will die Sache veröffentlichen, damit die Magier, die noch schwanken, eine akute Bedrohung verspüren und sich dem Kampf gegen Borbarad anschließen. Tungdil ist der Meinung, dass es nicht unsere Entscheidung ist und wir mit den Veranstaltern darüber reden müssen.
Allaventurischer Konvent der Magie IV
Am Abend des ersten Tages des Konvents treffen sich die Gefährten noch einmal mit Prysha von Garlischgrötz zu Grangor. Sie erklärt, dass die Akademie durch Angriffe aus dem Limbus von außerhalb geschützt ist. Entweder muss man schon sehr mächtig sein, oder den wahren Namen der Akademie kennen, um den Schutz zu umgehen. Wenn der falsche Kellermeister sich wirklich transversalisiert hat, dann kann er sich nur innerhalb der Akademie bewegt haben. Es war wohl ein Fehler, die Pfeile des Lichts mit der Sicherheit des Konvents zu beauftragen, schließlich sind sie Kampfmagier und keine Detektive. Dajins Wunsch, einen Dispens zu bekommen, um Magie zu wirken, damit er den Transversalis prüfen und eventuell auch verfolgen kann, lehnt Prysha aber ab. Sie kann das nicht allein entscheiden. Viel zu viel Gildenpolitik spielt da mit und Dajin selber habe es ja nie als nötig gefunden, sich damit zu beschäftigen. Zudem ist das Zauberverbot eine der Grundlagen des Konvents für die letzten 800 Jahre. Nie wurde es aufgehoben und mit einem erzkonservativen Zwerg wie Saldor Foslarin als Convocatus primus der weißen Gilde wird sich daran mit Sicherheit auch nichts so schnell ändern. Sie gibt aber noch den Hinweis, dass sie die Gefährten mal an Thallian de Refadeon wenden können. Er ist auch ein Convocatus der weißen Gilde und hat großen Einfluss.
Die Convocati sind schon informiert, aber nach dem letzten Vortrag heute, will sie alle Teilnehmer des Konvents über den Anschlagsversuch informieren.
Als die Gefährten sich schon verabschiedet haben, hält Prysha sie noch kurz zurück und fragt, wann sie denn Gedenken, den hohen Meister zurückzurufen. In der grauen Gilde sei man schon lange der Meinung, ein Gegenpol zu Borbarad zu benötigen. Auch Okharim sei guter Dinge. Er sagte, dass die Wiederherstellung des Steins der Weisen sicherlich ein Kinderspiel ist im Vergleich zu Bastrabuns Bann. Aber Dajin antwortet nur, dass er erstmal Zeit zum Nachforschen braucht. Das Treffen mit Azaril erwähnen sie nicht.
Dajin verbringt die nächste Woche praktisch durchgehend in der Bibliothek der Akademie und begibt sich auf die Spuren Azarils. Sie muss hier wirklich lange gearbeitet haben, denn in unzähligen Büchern sind noch ihre mit Kohlestift geschriebenen Anmerkungen zu finden. Hinweise des Kampfes zwischen Borbarad und Rohal sind bis in die ältesten Schriften zu finden. Erst auf einer Insel mit 2 Stämmen, die sich bekämpfen, dann irgendwann mal bei den Trollkriegen. Auch während der Echsenkriegen sind Hinweise auf beide zu finden, und dann zuletzt natürlich in Mittelaventurien vor 500 Jahren. Jetzt ist es ganz Aventurien. Der Blutzoll wird größer und größer. Wenn Moriah nicht ab und an Dajin besucht hätte und die verbliebenen Schüler angewiesen hätte, entgegen den Regeln, Dajin regelmäßig etwas Essen und Wasser zu bringen, wäre er wohl nach einer Weile einfach umgekippt.
Moriah wird von Tarlesin von Borbra eingeladen, ihn auf das Hexenfest vor der Stadt zu begleiten. Nur wenige von ihnen wurden auf den Konvent gelassen am ersten Tag,dafür feiern sie umso mehr in den Weinbergen. Auch viele der mitgebrachten jungen Magierschüler sind dorthin. Auch Tarlesins eigener Schüler ist dorthin abgehauen, und er weiß noch nicht, ob er ihn dafür rügen oder viel Spaß wünschen soll, solange er ihm keine Schande macht. Auf einer Droschke fahren Tarlesin und Moriah, natürlich begleitet von Leibwachen raus aus die Stadt in Richtung der Weinberge. Viel verschiedenes magisches Volk hat sich hier eingefunden. Wenigstens 150 Personen verschiedenster magischer professionen sind hier und feiern. Tarlesin bittet Moriah noch, nach seinem Schüler Ausschau zu halten. Moriah verbringt einenfröhlichen Abent auf dem Fest, aber so wirklich lässt sie der Gedanke nicht los, dass hier viel zu wenig Leute sind. In der Stadt sind wenigstens 400 Magier mit wenigstens ebenso vielen Schülern die sie mitgebracht haben. Wer von ihnen würde sich schon so ein Hexenfest entgehen lassen? Aber es sind auch viel weniger Hexen da, als es heißt, die nach Punin gekommen sind. Doch als sie darüber mit den anderen anwesenden redet, scheint hier allen alles normal. „Nun, wir feiern ja noch lange. Und die Weißen würden wir so oder so nicht einladen. Sie stören, und auch die Schwarzen nerven oft. Sind wir denn nicht genug?” Als sie am nächsten Tag mit Tarlesin zurück nach Punin fährt, wirkt er schon wieder angespannter. Moriah berichtet, wie sie den Sphärenschlüssel im Turm for Vallusa mit einem Bild Rohals ausgesperrt hat und Tarlesin bittet sie, vor den Kollegas auf dem Konvent davon zu berichten. Auf dem Treffen bezüglich des Sphärenschlüssel berichtet Tarlesin den Kollegen von so einigen Begegnungn die er mit dem Wesen schon hatte. In Lowangen hat er mit einem einzigen Schwanzschlag einfach ein Loch in den Limbus gerissen. Er zerreißt einfach die Realität, und niemand weiß wie man ihn davon abhalten kann. Die Akademie ist relativ sicher, denn es gibt nur wenige, darunter Herr Ambalett, der den wahren Namen der Akademie kennt. Ansonsten ist diese Schule ein Ort, wo der Sphärenschlüssel nicht hineinkommt. Aber sie wissen nicht, wer ihn lenkt, kommandiert und herumschickt. Tarlesin und seine Begleiter sind ihm jetzt schon 2-3 mal im Limbus begegnet. Sie konnten entkommen oder ihn in eine andere Richtung schicken, aber haben dabei viele Freunde verloren. Der Kampf gegen Borbarad findet in verschiedenen Sphären statt und Tarlesin will Magier finden, die dort mit ihm kämpfen. Moriah besucht diese Treffen noch 2 Tage, aber zu einem richtigen Ergebnis kommen sie nicht, ob man einen Ort vor dem Sphärenschlüssel sichern kann. Es gibt wie immer drei Meinungen. Ja, nein und vielleicht. Leif sagt nein, denn wenn irgendjemand den wahren Namen dieser Schule lernt und dem Sphärenschlüssel gibt, könnte er hier den Limbus öffnen. Ambalett aber erwieder, der wahre Name ist hier, deutet auf seinen Kopf und bleibt dort. Er deutet auf seine Artefakte und meint, dass er gegen äußeren Zugriff geschützt sei und sich der Bedeutung bewusst ist. Den Namen kennen außer ihm noch Prysha, der Zeremonienmeister und die Erzwissensbewahrerin.
Am zweiten Tag des Konvents wird Tungdil von Jabal und Rohezal aufgesucht. Er sieht gut aus im Vergleich zu ihrer letzten Begegnung, auch wenn man immer noch meint, er könne jeden Augenblick an Altersschwäche sterben.
Er ist gekommen, da ihm vor kurzem die Frage aufkam, wie denn Siebenstreich eigentlich geschmiedet wird. Er weiß welche Choräle gesungen werden müssen, welche Teile zusammengebracht werden müssen und die Rituale, die durchgeführt werden müssen, aber zum Akt des Schmiedens an sich hat er nichts gefunden.
Darum will Rohezal den oder die besten Schmiede Aventuriens zum Ritual mitbringen und Tungdil soll sich darum kümmern. Es gibt einen sehr alten Zwergenschmied, der noch mit Zyklopen gearbeitet hat. “Ich bin so dumm, ich habe an das augenscheinlichste nicht gedacht. Was ist, wenn wir die Kelche ins Feuer werfen und sie tauchen nicht wieder auf. Finde auf diesem Fest alles heraus, was wir brauchen, um Siebenstreich zu schmieden.”
Thorn Eisinger aus Gareth ist als Schmied der tausend Helden bekannt. Andererseits ist der größte Waffenschmied der lebt Arambolosch. Jabal merkt noch an, dass es am Schlund, wo Siebenstreich wieder hergestellt werden soll, es doch auch Zyklopen gibt. Vielleicht ist es ja am besten, den fähigsten Schmied der Zwerge, der Menschen und der Zyklopen dazu zu bringen zu kommen.
Tungdil will zuerst Arambolosch besuchen. Rohezal meinst, da kann er auch gleich dem König der Zwerge seine Aufwartung machen. Denn Albrax, Sohn des Agam und Bruder von Arambolosch ist der neue Angarok Rogmarok, der gewählte Hochkönig der vier großen Zwergenvölker Aventuriens. Er ist zugleich Anführer der Korknaben, Graf von Waldstein und ehrenhalber Baron von Hammerschlag.
Im Verlauf der Woche gelingt es Tungdil auch, das Geheimnis um des schmiedes Siebenstreichs zu lüften. Die Kelche selbst dringen schon so zusammen und werden unter den Gesängen der Choräle so geformt, dass sie sich finden. Aber selbst dann fehlt noch das Gehänge, die Parierstange und der Knauf.
Auf ihrer Reise werden Tungdil und Helgare hoch geehrt und bei seinem Treffen mit Agram verspricht dieser, dass die Zwerge sich nicht in ihren Stollen vergraben, sondern der Gefahr Borbards aktiv entgegen treten wollen.
Jabal nutzt die Tage um Ruhe in den Armen der Geliebten der Göttin zu finden. 3 Nächte. Es sind die besten Nächte, die er hatte. Sie kann das Monster in ihm beruhigen und zum ersten Mal, seit er das Zeichen genommen hat, schläft er wie ein Baby. Am vierten Tag kommt ein junger Mann in den Rahjatempel. Die Geliebte der Göttin sieht Jabal an. „Jabal, das ist jemand, den du kennen lernen solltest und vielleicht schon kennst, wenn auch nicht in der Form, in der du ihn erkennst. Er ist das Kind, welches dich durch die Schlacht führen wird.“ Dajino scheint die Geliebte der Göttin zu kennen. Er ist gerade mal 6 Jahre,wirkt aber schon wie ein Jugendlicher. Jabal sieht sein dreieckiges elfisches Gesicht, aber mit klugen Augen Dajins. Dajino schaut nochmal die Geliebte an, dann Jabal und reicht ihm die Hand. Jabal will die Geliebte eigentlich nicht loslassen, aber auch als er Dajinos Hand drückt, merkt er wie es noch einmal ruhiger wird und was in ihm ist, wird nochmal kleiner. In den Augen erkennt Jabal die Viergestaltig des Jungen. Sein Menschliches, elfisches, drachisches Erbe und das seines Paten. Da bemerkt Jabal, dass das, was in ihm ist, nicht klein wird, weil es zurückgedrängt wird, sondern in eine Zeit versetzt wird, wo Jabal es noch nicht hatte. “Wenn er dich zu überwältigen droht, komm zu mir zurück. Und dann schütze mich und nimm mich mit in die Schlacht, wenn es soweit ist.” Dann sieht Dajino nochmal die Schöne an. “Das ist mein Geschenk an dich, er ist jetzt ganz er. Zumindest für eine Nacht.” Noch eine Nacht verbringt Jabal mit der Geliebten der Göttin und dieses eine mal ist er kein Wolf Sie lieben sich nochmal, und dieses eine mal ist er kein Wolf. Mit Tränen in den Augen schläft Jabal ein. (10 permanente Astralpunkte)
Am sechsten Tag des Konvents verlässt Dajin endlich die Bibliothek und trifft die anderne Gefährten im Gasthaus von Helgares Eltern.
Allaventurischer Konvent der Magie V
Gut zwei Wochen nach Beginn des Konzils ruft Prysha die Gefährten zu sich um sie zu fragen, was ihre Pläne sind, denn in zwei Tagen soll eine große Versammlung stattfinden, in der besprochen werden soll, ob man Rohal zurückrufen soll oder nicht.
Bis dahin haben die Gefährten aber noch ihre Zeit genutzt, weitere Informationen zu den aktuellen Geschehnissen einzuholen, als auch ihr Wissen zu verbreiten.
Salpikon Savertin wurde vom Gildengericht gerügt, für die Gründung der Schatten. Dies war von Oswyn Puschinske und Thomeg Atherion angezettelt, um Salpikon eine auszuwischen, der sich aber davon wenig berührt zeigt.
Karjunon Silberbraue berichtet in mehreren Vorträgen über seine gewonnen Erkentnisse zur Borbaradianischen Magie. Es ist davon auszugehen, dass jede gesprochene Borbaradformel, eine Spende an Borbarad ist, welche ihn weiter zu seinem Gottstatus führt. Außerdem ist zu befürchten, dass zu häufiger Einsatz dieser Zauber, den Geist des Anwenders immer weiter für eine Übernahme durch Borbarad vorbereitet. Schnell wird entschieden, dass das nutzen dieser Formel Hochverrat gleichkommt. Allerdings wird die Selbstanzeige von denjenigen akzeptiert, welche reversalisierte Borbaradformeln eingesetzt haben. Außerdem ist es Silberbraue gelungen, einigen der Sprüche Borbarads die Komponente zu entfernen, welche Borbarad dient. Auch hier erlaubt der Gildenrat, dass er diese Zauberthesen verkaufen darf und den Einsatz derjenigen erlaubt.
Der Arbeitskreis Sphärenschlüssel spricht die Warnung aus, dass niemand mehr unvorbereitet durch den Limbus reisen sollte. Es gab mehrere Berichte, dass Manacor im Limbus gesichtet wurde, im Kampf gegen die drei Dreigehörnten Abysmaroth, Abyssabel und Abyssandur, die den Dämonenbaum beschützen.
Auch der Arbeitskreis Wüstenei und Satinav hat neue Erkenntnisse gewonnen. Das spannendste ist, dass Satinav auf einen Zeitfrevel, 7 Jahre danach oder davor reagieren kann. Vor 15 Jahren hat er wahrscheinlich in Grangor schon einmal eingegriffen. Damit hat es aber wohl mit dem Zeitfrevel von Dragenfeld nichts zu tun. Es gibt auch zu anderen Themen Vorträge wie den Einsatz von Magie in der Schlacht, aber die Vorlesungen zu Rohal sind beständig diejenigen, die am besten besucht sind. Wahrscheinlich auch dadurch angeregt, dass sich ein Gerücht beständig hält, dass auf dem Konvent eventuell Rohal zurück gerufen werden soll. Bei einer der Vorträge wurde auch eine Prophezeiung Niobaras verlesen. Vom Blute der Schlange, des Fuchses sind Zwei. Ob Macht oder Weisheit sie ewig anstreben, zu mächtig sie beide, hier nochmals zu leben. Zusammen niemals mehr sei die Existenz /Herrschaft/ Wissen/Kampf (unklar) von beiden, um göttliches Inferno auf Dere zu meiden. Nur so bleibt, ihr Schüler, der Kontinent frei.
Viele halten es für eine Warnung, dass man Rohal auf keinen Fall zurückrufen dürfe. Andererseits meinen einige, darunter auch Eisenkober und Salpikon Savertin, dass man Rohal nicht rufen könne, wenn er es nicht wolle. Andere behaupten, dass Rohal nicht ganz zurückgerufen werden kann, sondern nur, um eine Fragen zu beantworten und dann wieder verschwindet.
Es ist auch diese Diskussion, weshalb Prysha die Gefährten hat rufen lassen. Sie will wissen, was ihre Meinung zu dem Thema ist, denn ein geeintes Auftreten wird bessere Chancen haben, die versammelten Magier zu einigen. Als das Thema aufkommt, wie sicher denn wohl Rohal ist, wenn er hier gerufen ist, muss Prysha beichten, dass die ehemalige Spektabilität der Akademie, Talion von Rommylis, zuletzt nicht mehr beim Wein schlürfen auf seinem Anwesen auf den Zyklopeninseln gesehen wurde. Der Verdacht, dass er vielleicht Borbarads Versprechungen von einem längeren Leben erlegen ist, muss gehegt werden. Was letztendlich auch bedeutet, dass Borbarad den wahren Namen der Akademie kennt, und der Sphärenschlüssel somit ein Tor direkt hier öffnen kann, wenn es wirklich so ist. Mitten im Gespräch ertönen von vor der Akademie laute Rufe. “FLUGANGRIFF!” Prysha und die Gefährten eilen nach draußen, wie auch viele andere. Allerdings gibt es auch so einige, die verdächtig unauffällig versuchen, nicht mit nach draußen gedrängt zu werden. Der Luftangriff stellt sich als 3 Harpyen heraus, die über dem Vorplatz der Akademie flattern. “Zu früh, Langnase, zu früh!” rufen sie. Eine scheißt noch Eisenkober auf den Kopf, der darauf panisch mit den Händen abwehrend über dem Kopf wirbelt. Darauf fliegen die Harpyen schon wieder weg. Ein ihnen hinterher geschossener Pfeil scheint einfach durch sie durchzufliegen und Dajin der ihnen mit seinem Rubinauge hinterher blickt, stellt fest, dass es nur Illusionen waren. Auch die Zaubermatrizen kommen ihm bekannt vor. Azaril hat sie wohl gezaubert.
Die Situation beruhigt sich nach Dajins Erklärung, das die Harpyen eine Drohung an ihn selber gewesen ist, aber die Convicato Prima wollen später trotzdem noch eine Erklärung haben, was Dajin und Harpyen miteinander zu tun haben. Die Gefährten kehren zu ihrer Diskussion zurück, wann Rohal zurückgerufen werden sollte. Bevor sie aber zu einer Entscheidung kommen. Niemand ist dagegen, Rohal zurückzurufen, aber Dajin ist sich unsicher, ob jetzt der Richtige Zeitpunkt ist. Während sie dort stehen und diskutieren, segeln drei Harpyienfedern hinab und die Gefährten bemerken drei echte und gut versteckte Harpyien in der Nähe. „Ihr seid dumm, wie immer, ahnungslos und manchmal ein wenig Schlau. Wir sollen euch sagen, dass wir euch helfen, ihn zu finden. Aber großen Mut werdet ihr brauchen. Ein großen Mut findet ihr bei den Ställen im Weingebiet. Tut was ihr denken müsst, sagt er. Handelt, wie ihr denkt, er nimmt es an und wird die Konsequenzen tragen. Wir erscheinen, wenn er kommt, und werden euch sagen, wo er ist. Dann handelt schnell.“
Die Gefährten kehren zurück in die Akademie, um sich den Fragen der Convocati zu stellen bezüglich der Harpyen. Besonders Eisenkober verhält sich sehr antagonistisch und Dajin beginnt schon Saldor Foslarin zu vermissen. Nach einiger Zeit ist es Savertin genug und er fordert Eisenkober auf endlich Ruhe zu geben und die Gefährten nicht wieder mit Verdächtigungen zu überschütten, wie er es mit Tarlesin tut. Sie seien schließlich hier, um Einigkeit zu verbreiten.
Nachdem sie vom Gildenrat entlassen wurden, begeben sich die Gefährten auf die Spur, welche die Harpyen gelegt haben. In den Ställen in den Weinbergen finden sie Kalman in seinen regenbogenenfarbener Kleidung und der Sphärenkugel, die wieder einmal schwer beschädigt ist. Er berichtet, wie auf einer Reise durch den Limbus plötzlich drei Harpyen in seiner Kugel aufgetaucht sind und ihn davon abgehalten haben, direkt nach Punin zu fliegen durch ihr geflatter, gemecker und gekacker. Aber da die Gefährten jetzt hier sind, glaubt er, dass dies irgendwie zusammenhängt als sie berichten, dass die Harpyen sie hergeschickt haben. Kalman kann Tarlesins Warnungen bestätigen, dass der Limbus mittlerweile fast unpassierbar ist, und auch er hat Manacor schon aus der Ferne gesehen. Die Gefährten vermuten, dass Kalman der große Mut ist, den sie brauchen werden, wenn Rohal zurückgerufen wird. Am Ende deds GEsprächs fragt Kalman noch, wieviel Wein denn ständig auf dem Konvent vernichtet wird, denn die Anzahl an Weinfässern die in die Stadt gebracht werden ist unglaublich hoch. Als die Gefährten dem merkwürdigen Weinversand nachgehen, entdecken sie, dass viele junge Magier und Eleven versteinert in den Fässern in die Stadt geschmuggelt worden sind. Vermutlich war es das Ziel, die Astrale Konzentration zu überschreiten und eine Explosion auszulösen. Der Verantwortliche dieses versuchten Anschlags, ist nach den Berichten der Opfer wohl Galotta.
Danach verabreden sich die Gefährten mit Azaril zu einem Treffen am selben Abend. Sie sitzt schon wieder begleitet von Urdo von Gisholm im Silberling, als die Gefährten eintreffen. Sie wirkt müder und geschaffter als bei ihrem letzten Treffen. Auch ihre Frage, ob Dajin denn ihre Aufzeichnungen gefunden hat und sie auch zu dem Schluss gekommen sind, Rohal nicht jetzt zurückzurufen, scheint sie eher der Form halber zu fragen, als ob sie die Antwort schon kennt. Sie steht zu ihrem Wort und ist bereit gegen Moriah um die Onyxsteine zu spielen, und kurz darauf sitzen sich die beiden im gesicherten Spielraum des Wirtshauses gegenüber. Letztendlich hat Azaril aber gegen die viel erfahrene Moriah keine Chance zu gewinnen. Nachdem sie auch den zweiten Onxysplitter verloren hat, sinkt sie kurz auf dem Stuhl zusammen. Urdos hat zuckt kurz, als ob er zur Waffe greifen will, aber Azaril winkt ab. “Die Welt hat es verdient, dass sie ehrlich untergeht.“ Auf dem Weg nach draußen richtet sie noch ein paar letzte Worte an die Gefährten. „Es ist in eurer Verantwortung, was mit der Welt passiert. Ich werde an diesem Teil keine Verantwortung mehr tragen.“ Als sie den Raum verlässt, stößt sie kurz mit Dschelef ibn Jassafer an, geht aber ohne noch einmal zurückzuschauen weiter. Während Dschelef sofort ein Gespräch mit den Gefährten such, beobachtet Jabal noch, wie Azaril beim hinausgehen einer mittelalten Frau, liebfeldischer Herkunft, der Kleidung nach hohe Offizierin der Garde, zunickt, die darauf triumphierend lächelt. Ein letztes mal schaut Azaril über die Schulter zu Jabal und er hat das Gefühl, dass sie ihm einen bedauernden Blick zuwirft, bevor sie geschlagen und desillusioniert die Spielhalle verlässt. Die Liebfelderin legt eine Münze auf den Tisch, geht zum Waffenschrank aus der sie zwei Armbrüste herausholt und macht sich auch auf den Weg nach draußen. Jabal klopft am Türrahmen, um die Aufmerksamkeit seiner Gefährten zu erregen und geht ihr hinterher. Tungdil geht ihm schnell hinterher und Moriah und Dajin vertrösten noch schnell Dschelef, bevor sie folgen. Die Liebfelderin trifft einen Mann in schwarzer Robe und sie berichtet ihm wohl von Azarils Versagen, was auch ihn erfreut. Danach steigen sie in eine große Kutsche, sie bietet bestimmt Platz für 8 Personen, und sie bahnt sich ihren Weg durch die Menge. Die Gefährten verfolgen die Kutsche noch eine Weile, aber als sie Richtung Yaquirhafen abbiegt, einem der zwielichtigen Viertel Punins brechen sie die Verfolgung ab. Am nächsten Morgen bringen sie die Onyxsteine zurück, die Eisenkober gestohlen wurden. Dies tun sie vor den versammelten Convocata Prima. Als Eisenkober hinzugerufen wurde, um zu bestätigen, dass dies seine beiden Onxysteine sind, was er natürlich anfangs absolut ausschloss. Erst als er die Fälschungen, die er bei sich trug, analysierte, gab er nach, nur um darauf die Gefährten mit Vorwürfen zuzuschütten, wie es denn sein kann, dass sie in dem Besitz der Onxysteine sind, ihr enges verhältnis zu Tarlesin ganz zu schweigen. Wiedermal ist es Salpikon der Eisenkober zum schweigen bringt. “Ihr werden jetzt keine weitere Diskussion anzetteln. Stellt euch vor wir hätten abgestimmt Rohal zu rufen und ihr hättet nicht geliefert. Wir sind hier um Einheit zu zeigen!” Eisenkober verlässt geknickt das Treffen. Die Versammlung, um abzustimmen ob Rohal zurückgerufen werden soll, wird für 2 Tage später angesetzt. Tungdil trifft sich später am Tag noch mit Tarlesin. Dieser ist auf Eisenkober noch schlechter zu sprechen als die Gefährten. “Wenn du mich fragst, dieser Eisenkober. Er ist bestimmt mit Borbarad im Bunde. Wie sonst erklärst du dir sein Verhalten. Schau wieviel Arbeit ich habe, um mich zu rechtfertigen, anstatt konkret zu arbeiten. Vor allem sind alle diese Vorwürfe schon seit langer Zeit bekannt und ich habe nie etwas davon verheimlicht. Die Expedition war 101. In meiner Jugend war ich in Brabak, so wie auch Galotta. War das klug? Wahrscheinlich nicht, aber mein verlorener Schatten und das Borbarad durch mich gesprochen hat, waren alles unglückliche Zufälle. Ich sag dir, wenn Rohal zurück kommt, werden wir ihm die Gretchenfrage stellen. Wer hat Recht. Wir oder sie.”
Ein Vortrag sorgt allerdings noch für Aufregung, bei dem es um Dämonologie und die neue Kirche Borbarads geht, die sich scheinbar schnell in Schwarztobrien verbreitet. Jeder, der mit einem Priester der Kirche in Kontakt kommt, ohne es zu melden, wird behandelt wie jemand, der mit den Priestern des Namenlosen Kontakt hat. Das will man dem Klerus vorschlagen. Am Tag darauf findet die Versammlung im großen Saal statt, der proppenvoll ist. 33 Mitglieder jeder Fraktion, sowie 10 führende Nichtgildenmagier, die bei der Abstimmung auch eine Stimme bekommen. Die Convocata Prima hält eine lange Rede und offenbart, was passieren wird Die Wahl, ob Rohal zurückgerufen werden soll oder nicht, geht mit 75% zu 25% klar dafür aus. Das Ritual wird für den nächsten Abend am Tag-Nacht-Wechsel angesetzt und alle sollen im besten Festgewand auftauchen
Allaventurischer Konvent der Magie VI
97.1 - 30. Ingerimm
Schon in der Nacht zum 30. Ingerimm, dem Tag, an dem Rohal wieder gerufen werden soll, ist es heiß und schwül, und der kommende Tag verspricht nicht besser zu werden. Keiner der Gefährten hatte eine geruhsame Nacht. Besonders Dajin wird, wie schon in den Nächten zuvor, von Alpträumen verfolgt.
Die Unruhe und Nervosität ist in der ganzen Stadt zu spüren. Selbst jene, die dem Krieg in Tobrien oder dem Konzil keine Beachtung schenken, spüren, dass heute ein besonderer Tag ist. Nach seinem allmorgendlichen Gebet im Rondratempel, weiht Jabal sein Kettenhemd. Wer weiß schon was sie an diesem Tag alles erwarten wird..
Als die Gefährten in Begleitung von Delian, Alrech, Helgare, Dajino und Rohal die Akademie betreten, sind sie sogleich von einem aufgeregten Chaos umgeben. Der sonst so lockere Dajino ist seltsam konzentriert. Magister Kollman scheucht aufgeregt Bedienstete umher. Das Ritual ist für die Erste nach der zwölften Stunde geplant, damit man nicht zur Praiosstunde zaubern muss.
Dajin ist in der geforderten Konventsrobe erschienen, auch wenn er zum Ausdruck seines Missfallens strahlend rote Schnabelschuhe trägt. Allerdings fallen fast so viele Augenpaare auf Rohal, der zwar in einem einfachen Gewand gekleidet ist, aber die Rohalskappe mit dem Onyxsplitter trägt. “Seid ihr ein großer Anhänger Rohals?” fragt auf einmal Methelessa ya Comari aus Zorgan, Rohal. „Ja, aber ich mag auch gerne Ziegen.“ antwortet dieser, was zu einigen gehobenen Augenbrauen bei den Umstehenden führt. “Er ist sicherlich talentiert, wenn er euer Schüler ist.”, sagt Methelessa noch bevor sie sich abwendet.
Dajino will sich um Rohal kümmern, nachdem Tungdil und Dajin dazu eingeladen wurden, die Onyxsteine auf dem Podium zu präsentieren. Da sie 4 Steine haben, laden die beiden auch noch Helgare und Rohezal ein, um sie zu begleiten.
Jabal nimmt weiter hinten im Kreisrunden Saal Position ein und schaut ob auch alle Soldaten und Wachmagier auf Position sind, aber die Sicherheitsvorkehrungen scheinen alle zu stimmen. Auch Moriah positioniert sich so hin, um den Raum im Blick behalten zu können.
Nur wenig später ertönt ein lauter Gong und der Saal wird still. Fast schon mit Tränen in den Augen, geht Prishya Garlischgrötz zum Altar. Ein Lebenstraum scheint für sie in Erfüllung zu gehen, als sie den ersten der Onyxsteine auf den Altar legt. Thallian de Refadeon, Salpikon Savertin und Khadil Okharim treten nacheinander vor um ihre Onyxsplitter dem ersten hinzuzufügen. Sowohl Jabal als auch Moriah, die die Umgebung im Blick behalten wollen, zieht das Spektakel, wie auch alle anderen Zuschauer, immer näher.
Während auch Helgare und Rohezal ihre Onyxsteine hinzufügen, und die Onyxsteine immer mehr die Form einer fünfseitigen Pyramide annimmt, sieht Jabal, der weiter das Geschehen beobachtet, einen Mann eintreten. Ein Zauberer in Konventsgewändern, den Jabal noch nie gesehen hat. Er ist ein gutaussehender Mann, Mitte/Ende 40, vor dem sich die Wachen ausgesprochen respektvoll verhalten. Sie wirken erstaunt. Der Mann grüßt einen sehr alten Zauberer, der überrascht und freudig zu ihm schaut. Jabals Misstrauen ist geweckt und er bewegt sich unauffällig in die Richtung des Neuankömmlings.
Auf dem Podium spricht Khadil Okharim, Tungdil und Dajin an. “Freunde, bei Rashtullas Lockenprackt. Ich bin der Meinung, es liegt an euch, es fertigzustellen. Wir sind so einen weiten Weg miteinander gegangen.”
Ein anfangs kaum merkliches Summen, das mit der Zeit immer lauter wurde, schwebt im Raum, als Tgundil und Dajin vortreten. Um die Pyramide ballt sich eine magische Kraft, die immer stärker pulsiert und als die beiden die letzten Stücke in die jetzt perfekt geformte Pyramide einsetzen, wird das Summen immer lauter. Einige hochrangige Zauberer aus Schutzvereinigungen zaubern diverse Gardianums, als die Pyramide ihre Form verändert. Sie wird größer und beginnt sich selbst zu drehen. Die Pyramide wölbt sich aus, dreht sich, bekommt Substanz an Stellen, wo vorher nur Kanten waren und es dreht immer schneller. Es sieht aus wie ein Kopf großer schwarzes Stück Metall, wie ein schwarzes Auge schwebt es in der Luft.
Der unbekannte Neuankömmling scheint als einziger dem Schauspiel keine Beachtung zu schenken und fährt mit den Fingern über eine Säule von unten nach oben, als würde er da etwas draufschreiben und geht dann weiter zu der Säule, wo Dajino steht. Auch Moriah, ist fasziniert von dem Spektakel, und als sie sich wieder umsieht, sieht sie Dajino, der Rohal umarmt und auch sie bemerkt den Neuankömmling. Sie hat schon mal ein Bild von dem Magier gesehen, da war er allerdings 30 Jahre älter. Es ist Thallion von Romylis, der verschollene Akademiemeister.
Dann kommt ein Donner, der wie ein Blitz in die Schule einfährt.
Die Gardiani flackern, aber es ist kein Angriff, eher eine Entladung von Kraft. Derweil schreibt Thallion auch auf die Säule bei Dajino etwas. Jabal versucht sich währenddessen durch die Menge zu schlängeln, um aufzuschließen.
Tungdil und Dajin sehen, dass Rohal nicht mehr da ist. Nur Dajino, er hält sich das Gesicht und weint, als ob er einen guten Freund verloren hat.
Thallion läuft quer durch den Saal, als aus der Kugel eine Stimme ertönt.
„Ist es soweit, sind alle sieben Zeichen versammelt? Müsst ihr mich wieder rufen, weil er da ist?” Sie ist alt, und alle Anwesenden spüren, dass es Rohals Stimme sein muss.
“5 Zeichen haben wir.” ruft Tungdil. “Dann ist es zu früh oder zu spät.” antwortet die Stimme traurig.
Moriah, die kein gutes Gefühl beim Anblick des viel zu jung aussehenden Thallion hat, will ihm entgegen gehen, denn sie vermutet zu Recht, dass der Magier etwas an die Säulen geschrieben hat, und dies vermutlich auch bei ihr vorhat.
Der Raum derweil ist Totenstill, denn alle andern Magier lauschen gebannt, und als Jabal ruft “Haltet den Mann” beachtet ihn niemand und er bekommt nur ein hunderfaches “pssssssst” als Antwort.
Thallion erkennt, dass Moriah als eine der wenigen nicht dem Schauspiel auf dem Podium folgt, sondern ihm entgegengeht und macht ein Zeichen in der Luft, da wird er jedoch von Jabal von hinten getackelt, worauf er empört ruft, „Was erlaubt ihr euch, dass ist meine Akademie!“ und wieder kommt nur ein massenhaft pssssssst.
„Ihr habt mich jetzt schon gerufen, obwohl wir noch nicht bereit sind. Er wird kommen!“ ertönt die Stimme aus der Kugel, als die ganze Akademie plötzlich erbebt. Die beiden bemalten Säulen fangen an zu zischeln und der Schwanz des Sphärenschlüssels schlägt hinein. Die Realität wird auseinandergezogen, und gut ein Drittel der Magier werden in den Limbus gezogen. Derweil schlagen Jabal und Moriah den ehemaligen Akademieleiter KO. Absolutes Chaos bricht los, und Moriahs warnender Ruf “Sphärenschlüssel” verhallt fast ungehört. Tungdil greift nach dem Stein der Weisen und Helgares Hand und rennt Richtung Dajino, Dajin hinterher.
Allaventurischer Konvent der Magie VII
als wir fliehen sehen wir die Burg brennen, verteidigt von einem fähigen Werwolf und Grolmenmagie Borbarad wirkt geschwächt, als wir in den Tunnel treten Wir sehen die Todeszone des Tals und in dem Moment erleben wir, was dieser Raum im Notfall macht, denn die Horden an Dämonen die uns folgen, werden nieder gemacht Im Tal können wir durchatmen, denn hier sind wir sicher vor Borbarad verbringen einige Zeit um Tal, um uns dann für einen Monat zu trennen (jeder hat seine eigenen Aufgaben, sorry, hab da nicht mitgeschrieben) dann treffen wir uns in der Akademie der elementaren Gewalten, als das Allei schlüpft Der Lichtvogel verkündet, dass das Karmakorthäon in diesem Jahr beginnt - das neue Zeitalter beginnt, wenn das Karmakorthäon abgeschlossen ist Es ist offen, wer das führende Volk des nächsten Zeitalters wird Zwischen uns taucht Borbarad auf, der ein Schatten seiner selbst ist Er ist nur da, um die Verkündung zu hören und geht anschließend