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Das Zerbrochene Rad
Zeitraum
Region(en)

Vorgeschichte

Nach der Adelsmarschalwahl im Bornland setzte sich Tjeika von Notmark zunächst gegen Gräfin Thesia von Ilmenstein durch und wurde dann aber von ihrem Vater Graf Uriel von Notmark entführt. Dieser wollte damit erreichen, dass das Marschalsamt beschädigt würde, da es ihm mittelfristig daran liegt, einen eigenständigen Trutzbund des Nordens - unter der Regentschaft von Uriel - zu schaffen. Einige Abenteurer können Tjeika jedoch befreien. Die nachfolgende Wahl entscheidet Tjeika wieder klar für sich. Der Plan des Trutzbundes hat Uriel aber nur aufgeschoben und nicht aufgehoben.


Graf Uriel, Tjeika von Notmark, Gräfin Thesia von Illmenstein

Im Efferd 1019 werden die Schwertgesellin Ela Loriano, die thorwalische Kundschafterin Livka Solvadottir, der Graumagier Vitus Irian, die Bogenschützin Caya Tiefhuser und die Glücksspielerin Moriah Redo aus unterschiedlichen Gründen von einer ungewöhnlichen Person - Herr Lamertien, Edler von Khunchom - in sein Haus am Festumer Seeufer eingeladen. Lamertien ist von eher schmächtiger Statur, schmalschultrig und von wenig athletischem Körperbau. Seine Stimme ist dunkel und leise; er scheint kaum in der Lage, sie im Zorn oder gar zu einem Schrei zu heben. Sein Gebaren aber ist von ausgeprägter Höflichkeit, seine Rede überaus geschliffen.


Lamertien, Edler von Khunchom, Das Haus am Seeufer

Moriahs Sicht der Dinge

Das Nordland befand sich im Umschwung. Es fühlte sich an, wie in einem brodelnden Kochtopf zu sitzen – es zischt und blubbert, hier und dort entladen sich kleinere Blasen in der Suppe, doch wie heiß es eigentlich innen ist, ist nicht sichtbar. Ein Fremder hat sich in den Raum „Nordland“ gesetzt und wackelt nun in der Stille permanent mit dem Bein. Es herrschte eine Unruhe, die fast greifbar im Unterbewusstsein Hektik auslöst. Eine Idee davon bekam Moriah erst, als sie in der Kutsche des Herrn Lamertien quer durch ein Land reiste, dessen Fassade Risse bekam. Eigentlich wurde es ihr auch gar nicht so richtig bewusst. Sie merkte nur, dass etwas anders war während der Abende in den Gasthäusern, dem Rasten im Wald oder an Wegsteinen. Ein Knistern lag in der Luft. Ihre ganz persönliche Unruhe dagegen konnte sie ganz genau bestimmen. Ihre sonst so feinen Antennen für alles, was um sie herum vorging, waren seit einigen Wochen etwas … sagen wir mal, gestört. Zu viel war passiert, das absolut nicht in ihren Plan gepasst hatte – abgesehen von der Tatsache, dass sie gerade gegen ihren Willen nach Phex-weiß-wo gekarrt wurde und den ganzen Tag nur Boltan sowie Rote Und Weiße Kamele spielen musste, um für das Spiel ihres Lebens gewappnet zu sein. Es hatte also auch seine guten Seiten. Der Mann, der ihr so ganz freimütig und völlig ohne Zwang diese Weiterbildungsmöglichkeit kostenfrei ermöglichte, war seltsam. Immer freundlich, gut gekleidet, adrett – und trotzdem wurde Moriah das Gefühl nicht los, dass mit ihm etwas grundsätzlich nicht stimmte. Ganz abgesehen von der völlig offenen Todesdrohung, die als Einladung in seine Kutsche funktionierte: “Wenn Du leben willst, steig ein”, hatte er ihr nicht unfreundlich gesagt, als sie gerade aus einem der Spielcasinos in Gareth floh. Wie konnte sie unter diesen Umständen so einer Bitte schon Widerstand leisten? Eben gerade noch siegesgewiss mit 4 Rittern, dann jedoch geschlagen durch die auftauchende Windkönigin und nun mit vielen, vielen Dukaten Schulden bei einem der größeren Verbrechersyndikater der alten Gilde unter der Herrschaft von Ian Attacker auf der Flucht. So schnell kann man fallen. Wenigstens konnte sie das Ende so noch ein wenig hinauszögern. Ein Stückchen gekauftes Leben. Bei dem Gedanken daran schlug ihr Herz schneller und ein kaum merkliches Zittern ging durch ihre Hand, die über einer der Spielfiguren verharrte. Sie konzentrierte sich ein, zwei Atemzüge lang auf das Heben und Senken ihres Brustkorbes. Verdrängung blieb halt das Mittel der Wahl, wollte sie ihren Verstand nicht stückchenweise zu Boron schicken. Ich bin hier, ich sitze in der Kutsche und ich tue etwas, in dem ich gut bin, sagte sie sich im Geiste vor. Spürte ihr Gewicht auf der Sitzbank. Den Atem in der Lunge. Den Blick Herrn Lamertiens auf ihr. Sie fokussierte sich auf das Spiel, den nächsten Zug, während die Räder der Kutsche über den unebenen Weg rumpelten und ferner Donner Schatten voraus warf.

Die Kutsche hielt mit einem harten Ruck. Moriahs Kopf fiel auf die Brust, sie hatte die letzte halbe Stunde dösend auf der Sitzbank im Innern der dunklen Kutsche gehockt. „Wir sind da“, ertönte Lamertiens Stimme, gefolgt vom Öffnen und Schließen der Kutschtür – noch bevor Moriah es überhaupt schaffte, sich zu sortieren. Leise vor sich hin fluchend richtete sie ihre Kleidung, bevor sie halb aus der Kutsche stolperte. Ihr linker Fuß war eingeschlafen und irgendwie war ihr Kopf ganz benommen von der Dunkelheit und dem Ruckeln der Kutsche. Der Tag war im völligen Kontrast zu ihrem Gefühl freundlich und die Sonne stach ihr fast gnadenlos in die Augen. Doch sie hörte das Rauschen des Meeres in ihrem Rücken, roch die See und als die hellen Punkte aufgehört hatten zu tanzen, sah sie das größte, prächtigste, wunderbarste Haus, das sie je von nahem sehen durfte. Kurz klappte ihr die Kinnlade herunter und ein kleiner Kobold in ihr murmelte: So viele Kostbarkeiten … Sie schüttelte kurz den Kopf und bemerkte dann erst, dass Herr Lamertien schweigend ein paar Meter von ihr entfernt stand und sie beobachtete. „Komm“, sagte er ruhig, wandte sich ohne eine Antwort abzuwarten ab und ging auf das Haus zu. „Und zwar schnell.“ Moriah zögerte nicht lange und eilte ihm nach. Seine mohischen Diener, Knu und Ynu, trugen währenddessen die Koffer hinter dem ungleichen Paar her.

Moriah lag auf dem Bett in ihrem Zimmer, starrte an die Decke und ging die möglichen Züge eines laufenden Spiels mit Herrn Lamertien im Kopf durch. Sie hatte die Vorhänge zugezogen, so dass sich nur ein einzelner Lichtstrahl durch das Düster kämpfte. Staubpigmente tanzten im Licht, als wollten sie es aufsaugen, festhalten – vielleicht auch auf ihm hinaus in die Welt fliehen. Ihr Kopf drehte sich langsam zur Seite, ihr Blick verfing sich in den wirren Lichtmustern und verfolgte die tanzenden Punkte. Sie seufzte. Langsam war ihr Zeitgefühl passé. Sie kam nur selten aus ihrem Zimmer, noch seltener aus dem Haus heraus. Ihre Tage bestanden aus Spielen, ihre Nächte aus theoretischen Spielzügen, weil sie nicht schlafen konnte. In der ersten Zeit hatte sie nachts versucht, einen Ausweg zu finden, doch die Ernüchterung kam schnell. Sie setzte sich auf die Bettkante, drehte ihren Kopf von links nach rechts, um den Nacken zu dehnen. Ihr fehlte die Bewegung. Der Austausch. Der Nervenkitzel. Über dem alltäglichen Straßenlärm, der durch die Tore bis hinein in ihr Zimmer schwappte und der für sie mittlerweile so beruhigend und alltäglich war wie das Rauschen der Wellen, dröhnte auf einmal ein „PASST DOCH AUF!“ zu ihr herein. Das klang … näher. Moriah ging zum Fenster und schaute durch den Spalt hinaus. Draußen vor dem Haus standen vier Gestalten. Eine Thorwalerin, ein Magier, offensichtlich eine Bogenschützin und eine Dame mit einem Schwert, die hinter ein paar Berittenen her wüteten, bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Herrn Lamertiens Haus lenkten. „Soso. Das sieht nach einer klassischen Abenteuerbande aus“, murmelte sie. „Wird auch Zeit.“

Cayas Sicht der Dinge

“Na, das ist ma ‘ne nette Hütte”, dachte sich Caya, als sie vor der feinen Stadtvilla an der Promenade stand. Ein anerkennendes Pfeifen kommt aus ihren Lippen. Sie dreht sich zu den anderen Dreien und schaut anerkennend zwischen dem Haus und den Menschen hin und her. Ihr letzter Auftrag im hohen Norden war zwar gefährlich aber er brachte auch etwas Gutes mit sich. Kaum in Festum angekommen, wurde sie für einen Auftrag angeheuert, da ihr Ruf ihr mittlerweile voraus zu eilen schien. “Umso besser. Dann muss ich mich selbst nicht feilbieten und irgendjemanden davon überzeugen, dass ich ein bisschen was kann”, dachte sich Caya. Ihre neuen Gefährten stellten sich als ein Magier namens Vitus, eine thorwalische Kundschafterin namens Livka und eine horasische Schwertgesellin namens Ela vor. “Die sehen alles ganz schön erfahren aus”, dachte sich Caya und fühlte sich gleich wohl in der Gruppe. Ein lautes Geklapper und Gepolter rollt von hinten an und die Gruppe wird fast über den Haufen geritten. Die meisten Springen gerade noch rechtzeitig zur Seite, aber leider wird Livka etwas im Gesicht verletzt. Mit einer abwinkenden Handbewegung tut die tapfere Thorwalerin ihren Kratzer ab und versichert Caya, dass das nun wirklich nicht schlimm sei. “Hart im Nehmen, die Gute”. Caya macht eine wüste Geste und ruft: “Man sieht sich immer zweimal!” Kurz darauf öffnet sich die Tür der schmucken Stadtvilla und die Truppe wird zu einem opulenten Frühstück ins Haus gebeten. Köstlichkeiten und exotische Dinge werden serviert, die Caya das Mund im Wasser zusammenlaufen lassen, auch wenn sie den Großteil nicht kennt. Das Einzige, was wirklich eigenartig wirkt, ist ihr neuer Dienstherr und Gastgeber. Er begrüßt seine neuen Arbeitnehmer und macht in der kurzen Zeit, die sie beisammensitzen klar, wer hier das Sagen und vor allem die Macht hat. Caya hat etwas Angst vor dem dünnen, leblos wirkenden Mann, der sich extra eine Truppe an Menschen zusammengestellt hat, von denen er ganz offensichtlich glaubt, dass sie niemand vermissen würde, wenn die ganze Sache hier schief geht…aber bei dem Gehalt könnte sie ihre Familie eine ganze Zeit lang unterstützen.

Livkas Sicht der Dinge

Vor dem Haus des Herrn Lamertien wird die Gruppe fast umgeritten, Ich bekomme einen Stiefel ins Gesicht, naja das bisschen Nasenbluten macht mich nicht kirre, aber die Halunken werde ich bekommen. Brückenbarone waren das, sagen uns Bürger in der Nähe. Nun wenn die Barone so sind, dann möchte ich die Grafen nicht kennenlernen, denke ich mir. Wie weise ich war. Wir klopfen, werden von zwei stummen Waldmenschen eingelassen und durch eine prächtige Eingangshalle geführt. Es stellt sich heraus, dass die beiden Ynu und Knu heißen und Diener, Leibwächter und Heiler in einem sind. Ich vermute, dass es Sklaven sind, ich bin mir nicht so sicher, wie die es hier mit der Skaverei so halten. Wir werden in ein Esszimmmer gebracht und stellen uns gegenseitig vor. Dort lernen wir auch Moriah kennen, eine rothaarige Frau aus dem Mittelreich, die wohl auch angeworben ist, jedoch schon einige Tage und Nächte - wie ihre dunklen Augenringe verraten - hier im Haus wohnt. Wir stellen uns gegenseitig vor, dabei kriegen wir jeweils eine Kupferschüssel gereicht, um uns die Hände zu waschen. Eine ganze Schüssel warmes Wasser und Seife für jeden, nicht eine für die ganze Bande. Man sorgt sich um uns. Zu essen bekommen wir Bornländer Krapfen und ein exotisches Getränk namens Mohaka. Kein Schnaps, aber scheint wach zu machen. Dann lernen wir den Auftraggeber Lamertien, Edelen von Khunchom kennen, und ich kann mich Caya nur anschließen. Er ist schon ganz schön unheimlich.

Er kommt rasch zum Geschäftlichen und nicht alles macht zu diesem Zeitpunkt Sinn. Einzig sein Angebot, ab einem bestimmten Zeitpunkt den Auftrag abzulehnen, ist für mich sinnig. Jedoch würde einem dann das Gedächtnis von Magiern der hier in Festum ansässigen Magierakademie gelöscht. Ob die das können? Keine Ahnung, aber meine Neugierde siegt und ich lausche weiter, wenngleich der Gedanke, dass bei einem Nein jemand bei mir im Gehirn rumpfuscht, schon verstörend ist. Es gäbe wohl Krieg im Süden, genauer in Tobrien, was genau wisse man nicht. Gleichzeitig würde es hier im Bornland rumoren und Graf Uriel von Notmark würde wohl hier in Festum Söldner anwerben, die dann wohl einen Marschbefehl nach Norden erhalten würden. Wahrscheinlich wolle er weiterhin seinem Trutzbund des Nordens nachjagen. Offiziell behauptet er, er wolle den Norden einen und wappnen gegen alles was schändliches im Süden geschieht. Graf Uriel hat einen mit seiner Tochter Tjeika verheirateten Schwiegersohn, Stane Ter Sivelling. Dieser würde häufig im Spielhaus “Zwei Spiegel” um ausserordentlich hohe Beträge Boltan und auch rote und weiße Kamele spielen. Unser Plan ist dreigeteilt. Zum einen soll Moriah rote, weiße Kamele gegen Ter Sivelling und einen mittleren fünfstelligen Betrag gewinnen, und ihn so in die Verschuldung treiben.

Moriah berichtet

Während Herr Lamertien erklärte, wofür sie hier waren, schaute sich Moriah ihre neuen Gefährten ganz genau an und fragte sich zum wiederholten Mal, wie zu den Niederhöllen sie in so eine Situation geraten war. Nun gut, die Aufgabe war klar: gegen Stane spielen und ihn schlagen. Überhaupt gar kein Problem, sie wurde ja morgens auch von Vogelgezwitscher geweckt und von Rehlein angekleidet. Livka, der Thorwalerin, schien irgendwer ins Gesicht geschlagen zu haben. Aber bei Thorwalern kann das ja durchaus mal eine Art der Begrüßung sein. Moriahs Augen wanderten weiter zu Vitus, während sie noch einmal in den Krapfen in ihren Händen biss. Zugegebenermaßen war sie vielleicht nicht ganz bei der Sache. Auch wenn Stane ter Siveling eher ein Spielsuchtling als ein professioneller Spieler zu sein schien, hatte Moriah wirklich Sorge, ob sie ihm gewachsen war. Sie war schon gut und hatte im Notfall auch den ein oder anderen Trick im Ärmel, aber so gut? Stane spielte wahrscheinlich häufiger als sie. Sie schluckte das Stück herunter, das mit einem Mal sehr trocken wirkte. Ihr Hals schnürte sich zu. Leise hustend legte sie den Krapfen zurück auf den Teller und überhörte die kurze Stille, die sich in den Raum legte.

Für diese Schulden soll er uns in die Feste Grauzahn, eben jene unbezwingbare Feste des Schwiergervaters in Notmarken einlassen. Mir wird schwindelig, als ich zu fassen versuche, über welche Summen hier gesprochen wird. Ein Mann benötigt 1 Silbertaler pro Tag um sich zu kleiden, zu ernähren und ein Haus über dem Kopf zu haben. Das sind ja 36 Dukaten im Jahr … fünfstellig, wieviele Leute kann man davon ernähren? Ich schaue Vitus an, aber auch ihn scheint die Summe nicht kalt lassen. Wir reich diese Pfeffersäcke hier in Festum sind. Der zweite Teil besteht darin, dass wir uns als Söldner anheuern lassen, Uriels Armee beitreten und noch ganz nebenher ausspionieren, was der Graf Uriel ausheckt. Die Einstellung sei nur noch eine Formsache und bereits vorbereitet, lässt uns Herr Lamertien mit einem süffisanten Lächeln wissen. Wir sollen nur in der Taverne “Vier Knöpfe” die Rittmeisterin von Uriel mit Namen Girte von Strangnitz sprechen. Sie würde uns für eine Sondergruppe “Regenschauer” rekrutieren. Der dritte Teil der Aufgabe besteht darin, dass wir mit Ter Sivelings Hilfe in Grauzahn einbrechen und etwas stehlen. Was, das will uns Lamertien nicht verraten, bevor nicht die ersten beiden Aufgaben erledigt haben. Wir willigen alle ein, so dass niemand zur Magierakademie zum verzaubern muss. Auch die Belohnung ist mehr als angemessen. Vitus bekommt ein Drittel seiner Schulden bei dem Krämer Stoerebrand erlassen, der ihm wohl seine Zauberausbildung bezahlt hat - immerhin 500 Dukaten, ein Heidengeld. Wir bekämen alle 8 Golddukaten oder einen Anteil am Gewinn, den Moriah im Spielhaus macht. Da wir vorher von 5stelligen Summen gehört haben, werden wir wohl alle die Option ziehen und hoffen, dass da so viel Geld herauskommt, dass einem ganz wirr im Kopf ist. Dann bekommen wir alle noch eine Schlafkammer hier im Haus zugewiesen, wo wir uns zurecht machen und losziehen. Es liegen ereignisreiche Tage vor uns.

In Festum

Auf dem Weg durch die schöne Stadt Festum, den Wind in den Haaren und das Schreien der Möwen von We in den Ohren, schnappen wir einige Informationen auf. Wir finden heraus, dass die Brückenbarone Zweit- und Drittgeborene Baronensöhne sind - die außer ihrer Klinge und ihrem Namen nichts haben und sehr aggressiv auf Veränderungen aus sind, während die Adelsmarschallin eher den Frieden bewahren will. Als wir durch Zufall einen Blick durch die geöffnete Tür des gutbürgerlichen Gasthauses namens „Zum schäumenden Bierkrug“ werfen, sieht Livka die vier Brückenbarone an einem der Tische sitzen. Ohne Umwege geht sie auf die Taverne zu und gemeinsam mit der Gruppe betritt sie den Schankraum. Wir setzen uns an den Tisch neben den Raufbolden, um das Gespräch zwischen den Brückenbaronen und zwei Fremden belauschen zu können. Sie trinken viel und bewerben sich gerade um einen Heeresplatz bei den zwei anderen. Aber irgendwas scheint am Nebentisch faul zu sein: Es herrscht eine schon fast mystisches Bedürfnis sich dem Heer anzuschließen, selbst wir, einen Tisch weiter, bekommen Lust dies zu tun. Aus diesem Grund beschließen wir das Gasthaus zu verlassen, als wir hören, wie die beiden Männer den anderen Vieren zuflüstern, dass sie den nächsten, der auf die Latrine geht, umbringen sollen. Dies scheint eine Probe zu sein, ob die vier wirklich harte Kerle sind. Just in diesem Moment steht ein älterer Mann mit Augenklappe auf, und verlässt die Taverne zur HIntertür in Richtung der Notdurftstellen. Die Brückenbarone stehen unmittelbar auf. Das können wir natürlich nicht zulassen. Anstatt zu gehen, gehen Caya, Ela und Livka hinterher. Bevor auch noch Vitus und Moriah hinaus kommen, werden von den beiden Männern am Tisch mit einer Armbrust bedroht und zum hinsetzen gebracht. Dort draussen würde ja jetzt ein 4 gegen 4 stattfinden, wird ihnen im höflichen Ton vermittelt. Derweilen tobt draussen ein Kampf. Im erbitterten Kampf bringt Caya einen der Männer um, die anderen Drei flüchten. Als wir wieder reinkommen, will uns einer der zwei Männer anwerben. Nur Caya und Ela nehmen die edle Visitenkarte entgegen, auf der „Zu Den Vier Winden“ draufsteht. Ela nimmt sich auch eine Karte und wundert sich immer noch über die falschen Abzeichen des angeblich hohen Offiziers, denn diese kennt sie nicht - und sie ist schon ganz schön rumgekommen.

Am Kai und im Spielsalon
Mit einem seltsamen Gefühl im Nacken verlassen die Fünf das Gasthaus. Irgendwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu, aber bevor sie ihre Gedanken ordnen können, laufen sie geradewegs in den Herren hinein, der von Caya, Livka und Ela gerettet worden ist. Sein Name sei Ferdinant Pyros, seines Zeichens Alchimist und über die Maßen dankbar, gerettet worden zu sein. Er bietet uns an, uns alles zu besorgen, was wir brauchen könnten. Wir bringen den Herrn noch nach Hause und er gibt uns jedem einen Heiltrank (10 LP), außer Vitus der nimmt einen Zaubertrank. Allerdings springt Livkas Gefahreninstinkt an als sie sieht, dass ihm ein Auge und ein Teil eines Fingers fehlen. Ihr fallen Schauermärchen um die Anhänger des Purpurnen ein und mit einem flauen Gefühl im Magen verlassen wir den Laden umgehend wieder. Wir gehen zur Taverne „Zwei Masken“. Während wir die Gassen rund um das zukünftige Casino auskundschaften, müssen wir uns plötzlich verstecken, weil Moriah einen ihr flüchtig bekannten Spieler sieht: Ramon Gordovanaz. Gerüchte um ihn erzählen von Frauenraub und mehr Geld, als er tragen kann. Bei ihm ist einer der zwei Männer aus der Taverne. Dieser heißt Praiotin von Ratterau. Die beiden verschwinden murmelnd. Zufällig ist Praiotin der Gruppe schon bekannte, da er der Auftraggeber des versuchten Mordes auf der Latrine war. Wir beschließen, dass Vitus und Ela sich vom Inneren des Gasthauses ein Bild machen, während die anderen drei sich umschauen und eine Al'Anfaner Galeere mit abgeschmirgeltem Adler und bewaffneten Männern in der Bucht entdecken. Sie beschließen, sich in der Nähe anderer Menschen laut darüber zu unterhalten, dabei ein Bier zu trinken und gleichzeitig etwas über den insolventen Ramon zu erzählen. Wir bringen drei unserer Mitsäufer dazu, sich das Schiff genauer anzusehen und nur eine halbe Stunde später werden wir Zeuge, wie dieses Schiff abgeschleppt wird. Während Livka und Caya sich draußen munter betrinken, erkunden die anderen Zwei den Spielort und bringen in Erfahrung, dass man mit Waffen nicht in die Räumlichkeiten kommt – außer, man trägt ein Friedensband. Außerdem überwachen zwei Magier das Spiel, die einmal die Stunde einen Odem sprechen – und Vitus wird seinen Stab am Eingang abgeben müssen. Auf dem Weg aus dem Gasthaus hören sie durch Zufall, dass die Gerüchte über Ramon offensichtlich schon gewirkt haben und er runtergestuft wurde zum normalen Spieler. Nun startet er nicht sofort in den speziellen Räumen, sondern muss sich seinen Platz - wie alle anderen auch - verdienen. Auf der Straße treffen wir uns wieder und beschließen, da Magier drinnen nicht zaubern dürfen, dass Vitus besser draußen bleibt, während Livka und Ela abends als Leibwächter Moriah begleiten.

Wir gehen zurück zu Herrn Lamertien, um uns frisch zu machen und uns aufzuhübschen. Er ist etwas enttäuscht - um nicht zu sagen: wütend - da wir etwas zu spät sind und noch nicht bei Frau Girte von Strangnitz (Rittmeisterin) waren. Während der Standpauke wird Moriah schon fortgebracht und vorbereitet. Herrn Lamertien spricht mit einem Raben und meint, die Frau sei noch in der Taverne.

Da Moriah die schwerreichen Gäste der Veranstaltung beeindrucken soll, wird sie mit Nagellack und einer aufwändigen Frisur von den beiden Mohas hübsch gemacht. (+1 profaner Bonus auf Charisma) Caya und Ela gehen zur Taverne um mit Girte von Strangnitz(Rittmeisterin) zu reden, zwecks der Aufnahme zur Spezialtruppe für die Armee.

In der Zwischenzeit begleiten Livka und Vitus Moriah zur Taverne als Leibwache. Die geplante Kutsche steht ein gutes Stück von der Villa weg, wahrscheinlich will Lamertien dadurch seine Verbindung dazu geheim halten. Das Wetter neigt sich dem Winter zu, es ist kalt und regnerisch - und während die Sonne sich zur Nacht zurückzieht, prescht die Kutsche in Richtung Hafen. Der Wind wird rauer, die Luft riecht nach Fisch und Salz und in der Ferne sehen sie die Taverne leuchten.Für heute Nacht hat die Taverne sich zum Casino der zwei glänzenden Spiegel gewandelt.

Währenddessen erreichen Ela und Caya das Gasthaus “Vier Knöpfe”. Caya öffnet Ela die Tür in die Taverne, diese gibt dem Wirt die Mäntel. Dann geht sie zum Tisch der Rittmeisterin, die dort zusammen mit einer Frau namens Rabescha Gumplew Boltan spielt. Rabescha ist als Fußsoldatin klar erkennbar und scheint wohl auch Offizierin zu sein. Ela redet sich um Kopf und Kragen als sie an den Tisch kommt, um ihre Verspätung zu entschuldigen. Sie redete zuviel von Herrn Lamertien und Moriah, kriegt aber nochmal ein bisschen die Kurve. Dadurch, dass Ela sich verplappert, wird Rabescha extrem neugierig und spendierfreudig. Im weiteren Verlauf des Gespräches diskutieren die beiden Frauen, wer uns denn nun anheuert. Es gipfelt in Rabeschas Aussage “Unser Vater wird davon nicht begeistert sein.” - Ela und Caya realisieren an der Stelle, dass die beiden Frauen Schwestern sind und der Graf von Notmarken wohl eine große Menge unehelicher Kinder hat. Die Rittmeisterin geht darauf auf die Empfehlung von Ela und Caya ein, wofür sich Rabescha natürlich wahnsinnig interessiert. “Schließlich könne hier jeder aufkreuzen ohne es zu beweisen.” Ela stellt sich als Schwertgesellin von Uninii vor. Rabescha hat noch nie von dieser Schule gehört, was sie auch mehr oder minder elegant zum Ausdruck brachte (“Das klingt wie stinkender Fußschimmelkäse!”). In ihrer Ehre gekränkt erwiderte Ela, dass sie gerne die Qualität der Schwertschule unter Beweis stellen könnte. Caya kann alles nochmal etwas beruhigen. Es wird zusammen etwas getrunken und Caya und Ela nehmen die Münze an. Sie unterschreiben mit einem falschen Namen, um sich für die Armee zu verpflichten. Am Ende werden Sie in die Armee aufgenommen und sollen sich in drei Tagen Morgens pünktlich und abmarschbereit am Nordtor einfinden. Als sie gehen beschleicht sie das ungute Gefühl, in der Armee nicht sicher zu sein.

Als Moriah, Livka und Vitus durch die Tür ins Innere des Gasthauses gehen, prickelt die Haut vom Temperaturunterschied. Tulamidische Musik umfängt sie, schwere, exotische Düfte liegen in der Luft. Es wurde an nichts gespart. Sie geben die Mäntel an der Garderobe ab und begeben sich zum Türsteher. Hier werden Livka und Vitus aufgehalten, während Moriah einen Beutel gereicht bekommt. Vitus erfährt, dass er bei den Magiern vorstellig werden soll - bei Herrn Tamorlan von Shamaham oder bei der Gelehrten Anwari Fejdor. Er muss sich einschwören lassen und in Erfahrung bringen, was und was nicht erlaubt ist. In diesem Zuge erzählt der Türsteher Livka, an der er einen Narren gefressen zu haben scheint, noch alles über die wichtigsten Gäste und er weist auf die vier Meisterschützen hin - die Gewinner des Festumer Schützenfest werden traditionell angeworben - , die jeden erschießen, der eine Waffe zieht.

Wichtige Gäste beim Turnier:
Stane Ter Sivelling (gegen ihn muss Moriah gewinnen)
Mirhiban Saba a Kashban(wunderschön Südländisch)
Baronin von Pervin
Thesia von Ilmenstein
beste Schwertkämpferin vom Bornland
Alrik al´Punini - Waffenhändler in Fasar
Liebchen und Hündchen als Leibwachen dabei, haben ein Zweihänder und einen Morgenstern dabei
Lauray Sohn des Etschin (Brilliantzwergischer Prospektor)
Fürst Selo von Kunchom
Ferdinant Pyros, der Alchemist

Vitus stellt sich bei der Gelehrten Anwari vor, diese ist etwas emotionslos. Die angebotene Hilfe von Vitus wird dankend abgelehnt. Ferdinant begrüßt Livka und beteuert, dass all ihre Getränke heute Abend auf ihn gingen, zum Dank. Er begrüßt auch Moriah und bietet ihr an, ihr ein paar Gäste vorstellen, da geht aber Vitus dazwischen. Ferdinant wirkt daraufhin irritiert, wenn nicht sogar leicht beleidigt - er entschuldigt sich und geht weiter.

Während Moriah sich im Inneren orientiert, kommen Ela und Caya vor der Taverne an. Da sie leider nicht so aussehen, als könnten sie 70 Dukaten Eintritt zahlen, kommen sie nicht rein und widmen sich ihrer Aufgabe, die Straße und die Häuserdächer zu bewachen.

Das erste Spiel von Moriah startet. Thesia von Ilmenstein und Mirhiban Saba a Kashban sind mit am Tisch, auch noch ein paar Andere. Thesia gibt gleich eine Runde Schnaps aus. Und steigt auch mit doppeltem Einsatz ein. Jeder nimmt Platz und der Magier kommt vorbei und macht einen Hellsicht Zauber. Karten werden ausgegeben, es läuft sehr gut für Moriah.

Draußen, in den Gassen rund um das Gasthaus verabreden Caya und Ela, bevor sie in verschiedene Richtungen gehen, ein Erkennungszeichen bei Gefahr. Der Ruf des Käuzchens wird als Geräusch gewählt und bevor noch eine von ihnen überhaupt bestätigen konnte, dass sie so rufen kann, gehen sie getrennter Wege. Caya entdeckt die uns bekannten Brückenbarone in einer Gasse hinter dem Gasthaus und beobachtet sie aus sicherer Entfernung. Was genau die Halunken dort treiben erkennt Caya nicht, denn ziemlich zügig verschwinden sie in die Gasse in der Ela sich befindet. Ela meldet das bei Alrik, dem Türsteher. Alrik findet nichts in der Gasse und er kehrt unverrichteter Dinge wieder zurück.

Moriah spielt tatsächlich ziemlich gut und hat einen großen Haufen Batzen vor sich. So fragt einer der mitspielenden Händler sogar um Nachhilfe, wenngleich nicht sicher ist, ob dieser tatsächlich das Boltanspiel meint. Thesia zügelt die Männer und lobt Moriah. Moriah fällt auf, dass Thesia bei riskantem Spiel einsteigt - Mirhiban dagegen, wenn das Spiel sicher ist. Dadurch beschleicht die Spielerin das Gefühl, als wäre das Spiel gekauft und abgesprochen. Thesia scheint Mirhiban etwas zuzuspielen und für sie vorzutasten. In einer Spielpause tritt Mirhiban an Moriah heran, und gibt ihr zu verstehen, dass die Tulamidin anerkennt, dass Moriah die bessere Spielerin sei.

Und dann deutet Mihriban an, dass man für dieselbe Seite unterwegs sei und sich verbünden könnte. Moriah reagiert darauf jedoch nicht. Caya indes sucht nach einem Weg auf das Dach des Nachbarhauses, als ihr auf einmal eine Schindel auf den Kopf fällt. Verärgert schaut sie hoch zum Dach und hört jemanden leise fluchen, wenngleich die Stimme seltsam klingt, so als würde zeitgleich in zwei Tonlagen gesprochen. Anscheinend ist ihr gewünschter Posten bereits besetzt und ob der unheimlichen Stimme, zieht sich Caya zurück. Die Frauen treffen sich und blicken hoch zum Dachfirst - genau im richtigen Moment. Auf dem Dach steht eine Gestalt mit im Mondlicht weißblauer Haut und silbernem Haar, die einen Raben zu verscheuchen versucht.

Ela will sich diese genauer anschauen und begibt sich auf die Rückseite des Hauses um dort hochzuklettern. Mutig wie sie ist, möchte sie dies allein erledigen, während Caya rasch in die andere Richtung geht um die Brückenbarone am Pier zu belauschen - allerdings ist sie beim Anschleichen in etwa so unauffällig wie ein Schlinger auf einer horasischen Hochzeit. Sie wird entdeckt und flieht, verfolgt von den drei Brückenbarone die Gasse hinauf bis zu der großen Straße, an der das Casino liegt. In ihrer Verzweiflung ruft Caya laut das vereinbarte Zeichen: “Schuhuh! Schuhu!”, jedoch laut schreiend, beide Hände vor dem Mund, um Ela zu warnen. Ein Geheimzeichen ist dies nicht mehr, sie sich der vollen Aufmerksamkeit der Straße sicher.

Zeitgleich wird Ela plötzlich von einer Horde Ratten attackiert, bevor sie das Haus zur silbernen Gestalt hochklettern kann. Diese fallen über sie her und es gelingt einigen unter ihren Mantel zu kommen und ihr in den Rücken zu beißen. Sie dreht sich und rammt ihren Rücken gegen die Wand, um die Ratten zu zerquetschen, Rattenblut befleckt ihren Fuchpelzmantel. Derweilen sieht Caya - verfolgt von den Brückenbaronen - wie der Silberschopf von 3 Raben davon abgehalten wird auf Ela zu schießen.

Zum Glück hat innerhalb des Casinos Livka Ohr gekribbelt und auch Moriah hat das unschöne Gefühl, dass mit ihren Gefährten draußen etwas nicht stimmt. Beide Frauen wissen, dass dieses Gefühl oft begründet ist. Deswegen wird Vitus von Moriah nach draußen geschickt, um nach dem Rechten zu sehen, bevor ihre Aufmerksamkeit weiter von dem immer schärfer werdenden Spiel beansprucht wird. Als sie in der Folge noch einen weiteren sehr großen Pot gewinnt, wird einer der Händler am Tisch aggressiv. Allerdings springt Gräfin Thesia ein und sagt mit schneidender Stimme, dass sie jeden zum Zweikampf fordern würde, der Moriah gegenüber unflätig auftreten würde. Dann bemerkt Livka, dass es am zweiten Tisch, an dem unter anderem Ramon Gordovanaz und ein Waffenhändler aus Fasar zusammen mit Ferdinant Pyros sitzt, etwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht.

Livka erkennt - ohne wirklich Ahnung von Magie zu haben - wie Magier Tharmolan seine Pflicht missachtet, die Zauberei seiner seiner Kollegin zu kontrollieren. Er dreht sich nämlich einfach von der Szene fort. Nach kurzer Absprache mit Moriah verständigen sich die beiden unter anderem, weil bei beiden der innere Alarm weiter klingt, dass Livka Vitus folgen soll. Eine kluge Entscheidung, wie sich gleich herausstellt.

Vitus hat sich bereits seinen Stab geholt und sieht beim Verlassen des Casinos, wie Caya, von den drei Brückenbaronen verfolgt wird. Er stellt sich - sich auf seine Autorität als Magier verlassend - dazwischen und ruft zur Vernunft auf. Aber er wird von einem der Brückenbarone mit der gepanzerten Hand ins Gesicht geschlagen. Wie eine Meute wütender Hunde lassen nun auch die anderen zwei von der Verfolgung von Caya ab und prügeln Vitus ein. Caya - von den Ereignissen überrannt - trifft eine schwere Entscheidung: sie lässt Vitus zurück, vielleicht hat sie auch nicht ganz mitbekommen in welch schlimmer Lage er ist. Sie will zunächst Ela helfen, da sie die Gefahr des mit Bogen bewaffneten Elfen für sehr groß hält und dieser zwar noch von den großen Raben auf dem Dach attackiert wird, sich dieser Behinderung aber schon sichtlich bald entledigen wird.

Rasch kann nun Ela die Ratten mit Cayas Hilfe loswerden, während im Hintergrund Vitus weiter unter den Tritten und Schlägen der Männer blutig geschlagen wird, und längst das Bewusstsein verloren hat. Ela befiehlt Caya Vitus zu helfen und mit einem Warnschuss die Brückenbarone abzulenken und wegzurennen. Sie selbt schwingt sich auf das Dach, um sich dort dem unheimlichen Gegner zu stellen. Caya schießt auch Warnschüsse mit blutigem Ernst und durchbohrt einem der Brückenbarone mit einem Pfeil das Bein. Die Männer lassen vom zerschundenen Magier ab und stürmen zunächst auf Caya zu, die einen weiteren von ihnen das Bein verwundet. Vitus erwacht aus seinem blutigen Traum und kann dem dritten Brückenbarone mit einem Blitzzauber stören. Dann ist auch Livka da und hilft Vitus soweit auf die Beine, dass dieser mit lauter Stimme die Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann. Erregt fluchen die Brückenbarone zurück. Rufe tönen über die Straße. Die Brückenbarone werfen den Gefährten vor, Anhänger des Namenlosen zu sein und ihm zuspielen zu wollen. Vitus weist dies laut und sehr überzeugend zurück und zeigt als Bekräftigung sein Gildensiegel als Gildenmagier. Dann deutet Vitus auf das Dach, wo Ela im Mondlicht gegen den silbrigen Dämon kämpft. Dies beruhigt die Sache endgültig, da man anscheinend den selben Feind hat.

Der Gegner auf dem Dach wirkt für Ela zunächst nicht menschlich - mit seinen vollkommen schwarzen Augen könnte er ein unheiliges Wesen sein. Ela hat Gerüchte von Wiedergängern und Vampiren gehört, so dass sie unter dem Blick des Wesens erschrickt, sich dann aber fassen kann. Die spitzen Ohren und die hohe dünne Gestalt weisen ihn als Elf aus. Dann begegnen sich die beiden auf dem Steg des Daches im Duell. Doch die Gestalt kämpft nicht fair und Ela wird von einem Blitzzauber wie ihn Vitus benutzt getroffen. Der Elf kämpft mit zwei Waffen und diese treffen Ela in rascher Folge zwei mal. Die Wunden brennen unnatürlich und senden Schmerzsignale durch den Körper der Kämpferin, die sich jedoch beherrschen kann. Die bleiche Gestalt scheint ihre Waffen vergiftet zu haben, aber Ela ist zäh genug um zu widerstehen.

Caya greift in den Kampf ein, schießt und trifft den Elfen in der Hand. Dank Caya gelingt es Ela dem Wesen danach die volle Breitseite zu geben und haut den Elf vom Dach runter, sodass er direkt ins Meer fällt. Als sich Ela weiter auf dem Dach umschaut entdeckt sie am Fenster des Casinos gegenüber eine Vorrichtung, die sich zwischen den Gebäuden aufspannt. Es scheint ganz so, als wäre hier eine Entführung geplant gewesen. Mit Hilfe der Konstruktion könnte jemand in den Spielraum eindringen - oder jemand anderen, bewusstlosen hinausbringen.

Die bereits geklärte Situation wird noch einmal kritisch als…. Dies teilt sie den anderen unten mit, worauf der eine Brückenbaron zu ihr hoch klettert. Er will Ela vom Dach schubsen, greift aber daneben und fällt selbst kopfüber vom Dach und ist sofort tot.

Die zwei anderen Brückenbarone meinen,dass Sie Ihn ermordet habe, Ela findet das unverschämt und fordert sie heraus, doch hochzukommen. Die zwei humpelnden begeben sich Richtung Dachkante und der eine will Caya den Bogen abnehmen. Der andere versucht sich am klettern.

WICHTIG: ÜBERPRÜFUNG NOTWENDIG! ELA kämpft gegen die Ratten, CAY wird von den Baronen verfolgt. VIT geht raus, stellt sich zwischen die Barone und CAY→wird verprügelt. CAY rennt weiter und hilft gegen die Ratten Ratten werden besiegt, ELA geht auf das Dach ELA kämpft gegen die Elfin auf dem Dach CAY schießt auf einen der Barone, VIT gewinnt Zeit den Baronen die Sit zu erklären. ELA tötet die Elfe, sieht sich um und sieht die Konstruktion Die Barone gehen zum Gebäude, einer geht mit aufs Dach Eine kurze Unterhaltung findet statt, es wird spekuliert das Stane damit entführt werden könnte, die Barone wollen nicht das ihm was passiert (missverstehen uns) und er versucht ELA zu schubsen. ELA schubst zurück und er bricht sich das Genick Die andern beiden Barone ziehen den Schwanz ein.

Thesia droht Moriah, ihr die Hände abzuhacken wenn sie gewinnt. Gerade so entspannt Sie sich wieder, da es knapp ausging. Die erste Runde ist vorbei. Mirhiban versucht Moriah zu bestechen, sodass Sie Sie gewinnen lässt. Thesia hat zuviel Alkohol getrunken und geht kotzen.

Moriah begibt sich an den Finalen Tisch mit weiteren 5 Spielern.

Moriah verliert ihre erste Runde.

Draußen klärt sich langsam alles und Livka geht wieder zu Moriah ins Gebäude. Vitus reinigt sich magisch die Robe und folgt ihr.

Mirhiban ist raus. Stane gegen Ramon spielen die nächste Runde. Punkte die gerade stehen. Mit Wurferfolg.

Livka informiert Vitus, dass der Magier den Odem nicht richtig ausgeführt zu haben scheint. Vitus geht zum netten Magier und befragt Ihn was los ist, dieser rät Vitus, Moriah nach dieser Runde vom Tisch zu geleiten. Die andere Magierin kommt herüber und fragt den Magier, ob er gequatscht hat. Sie berührt Vitus und er erkennt, dass dies auch eine Elfe ist wie die, die Ela von Dach geschlagen hat. Vitus wird bleich und begibt sich nach draußen.

Moriah spielt weiter und verliert einen Pot. Livka bleibt bei Moriah. Moriah gewinnt ihren Pot zurück und schmeißt einen aus der Runde. Der Brillantzwerg zwinkert dem Ferdinand zu. Livka geht zum Besitzer, dem Zwerg Angralon Sohn des Barim, dieser fragt nochmal genau nach, ob sie sich sicher ist, denn wenn Sie recht hat, wird dem Beschuldigten die Kniescheibe zertrümmert und wenn sie Unrecht hat, ihr die Schwerthand. Die Magierin soll eine Wahrheits Probe auf die Zwei wirken. Doch Livka findet, dass dies es nicht wert ist, Gewalt anzuwenden und verzichtet.

Draußen informiert Vitus die Zwei und Ela entschließt sich reinzugehen. Sie wird von Vitus gereinigt und besticht die Türsteher. Drinnen muss sie sich erst ein Friedensband geben lassen. Im Raum angekommen fällt ihr auf, dass die Magierin aus dem Gesicht tropft und darunter eine andere Farbe zum Vorschein kommt und bittet den Zwerg direkt, dass er doch bitte noch etwas Feuerholz nachlegen soll, um die Kälte zu vertreiben. Diesem Wunsch kommt direkt der Zwerg nach und der Magierin tropft langsam das Wachs von dem Gesicht runter. Nach kurzer Zeit und wohl noch zwei Zaubern, verlässt die Magierin fluchtartig das Gebäude.

Livka stürzt mit nach draußen, sieht die Elfe die ihr Wachsgesicht verliert und rammt Sie zu Boden. Trotz eines Schlags mit dem Stab von Vitus bekommt Livka einen Fulminictus Donnerkeil von der Elfe ab. Livka attackiert die Elfe mit einem Dolch, Vitus beendet den Kampf mit einem gebündelten Flammenstrahl. Die Elfe bleibt mit einem verbranntem Gesicht tod am Boden zurück. Die brennende Elfe hinterlässt ein 20 Punkte Astraltrank, den Vitus einsteckt.

Ferdinand geht all in gegen Moriah, sie zieht mit. Moriah gewinnt 20k Batzen. Ela spricht mit dem Magier der ihr bestätigt, dass ein Odem jetzt nichts mehr bringen würde.

Moriah wird ins Kamelzimmer zu Stane eingeladen. Doch bevor sie hochgeht, muss sie ihren Sieg feiern und wird abgefüllt. Aus Dank, dass wir die Elfe verjagt haben, wirkt Der Magier ein Klarum, sodass Moriah keine Beeinträchtigung durch den Alkohol hat. Sie muss alleine in das Kamel Zimmer, die Leibwächter dürfen nicht mit hoch gehen. Ela begibt sich nach draußen, wieder auf das Dach vor dem Kamel Zimmer, Livka ist ebenfalls draußen im Gang. Nur Vitus bleibt im Gebäude.

Moriah wird darauf hingewiesen, dass der Stane kein Geld hinterlegt hat, aber die Baronin für ihn bürgt. Moriah stimmt zu und das Spiel beginnt.

Vitus spricht weiter mit dem Magier. Dieser zeigt Ihm Geheimgänge, wo man durch die Wände in die oberen Zimmer schauen kann. Hinter einem Vorhang gibt es einen Eingang zu den Geheimgängen. Vitus nutzt den um Moriah im Blick zu behalten.

Vitus zaubert und Moriah gewinnt einen Punkt Klugheit dazu, Sie spielen weiter und es geht hin und her. Moriah lässt Stane erst glauben, dass sie nicht so gut ist und lässt Ihn ein zweimal gewinnen. Sie spielen jetzt schon seit fünf Stunden und Vitus erneuert seinen Zauber auf Moriah. Als Stane verliert, begehrt er auf und besteht auf eine Magieprobe. Der Magier prüft Moriah auf Magie und findet rein gar nichts, da er davor von Vitus abgefangen wurde und Bescheid wusste.

Dann kommt raus. Stane kann seinen Spielverlust nicht auszahlen. Moriah erinnert sich in dem Augenblick an den weißen Brief, den ihr Herr Lamertien für diese Gelegenheit mitgegeben hat. Sie öffnet ihn und kann Stane aufgrund des Briefes Anweisungen geben. Statt Geld, soll Stane uns in die Feste Grauzahn in Notmark reinlassen und uns die Schwanenflügel besorgen Stane findet dies zu gefährlich. Sein Schwiegervater sei ein grausamer Mann.

Moriah droht daraufhin damit, seiner Frau alles zu sagen. Er knickt ein, wir schicken ihm einen Raben, wenn wir wissen wann wir an der Festung ankommen. Auf dem Rückweg zu Herr Lamertiens Haus, stellen wir fest. Es gibt vier Fraktionen: Fantasie General mit Rattenau von Notmark Brückenbarone dabei(haben keine Ahnung von irgendwelchen Plänen, sollen nur verhindern) Elfenpack des Namenlose Thesia und Mirhiban Herr Lamertien mit uns als Helden

Als wir in Herr Lamertiens Haus zurückkommen, trinken wir Wein im Wohnzimmer, alle sind sehr gelöst und erleichtert nach dem erfolgreichen Abend. Als Herr Lamertin dazu kommt, erzählt ihm Moriah von Ferdinant Pyros' Drohung und dass er ihre Hintergrundgeschichte kannte. Herr Lamertien ist sehr besorgt deswegen, verspricht aber, dass er sich drum kümmert. Ihm fallen nur die zwei Möglichkeiten ein : Jemand hat sie verfolgt oder Jemand hat geplaudert. Zitat Herr Lamertien: „Mir fallen selten Möglichkeiten nicht ein.“ Als nächstes lässt sich Herr Lamertien berichten, was auf dem Dach los war. Daraufhin legt Caya den Bogen und den Dolch mitten auf den Tisch. Herr Lamertiens Augen werden groß, als er die Waffen sieht und zeigt gesteigertes Interesse. Vitus erkennt, dass die Legierung auf den Waffen Endurium sein muss. Auf Lamertiens Aufforderung hin spricht Vitus einen Odem und stellt fest, dass beide Waffen magisch sind. Die Legierung scheint etwas beschädigt zu sein. Für Vitus’ Augen liegt ein purpurner Schimmer sowohl über dem Dolch als auch über dem Bogen. Als er seine Erkenntnisse mitteilt, holen Lamertien und Vitus zwei Bücher aus der Bibliothek. Daraus gewinnt Herr Lamertien folgende Erkenntnis: „Dieser Bogen hat ungemeine Macht, doch er wird versuchen, nach Deiner Seele zu greifen.“ Diese Waffen scheinen von Nachtalben aus dem tiefsten Norden zu kommen, die als Nachkommen des Namenlosen gelten. Lamertien prägt uns ein, dass wir die Waffen wohl nutzen könnten, doch sobald wir wohlbehalten zurückkehren, müsste die Seele überprüft werden - wenn die Seele befleckt sein sollte, kann man sich für einen gewissen Obolus in der Kirche heilen lassen. Wir sollen die Waffen wirklich nur in höchster Gefahr verwenden. Moriah und Caya halten es für eine ganz, ganz doofe Idee, die Waffen überhaupt mitzunehmen. Nach kurzer Diskussion wird der Bogen verkauft - Herr Lamertien kümmert sich für den Gegenwert um 5 Pfeile, die von der Magierakademie hergestellt werden können. Den Dolch nimmt Ela in einer versteckten Scheide mit. Für die Feste Grauzahn bekommen wir: 3 Unsichtbartränke (dafür muss man nackt sein), 2 bis 3 Attributstränke, Heiltrank bis 20 LE, Waffenbalsam, der magisch macht oder besser treffen lässt. Insgesamt haben wir 10.000 Dukaten, von denen jetzt Equipment gekauft wird

Vorbereitungen
Am nächsten Tag fühlen wir uns erstaunlich gut, für den Alkohol den wir noch getrunken haben. Es ist ein richtiger, frostkalter Regentag und die anderen drei frieren. Als Vitus und Livka ihnen erklären, wie Winter hier im Norden verlaufen, gehen die drei erstmal wärmere Sachen kaufen. Währenddessen schnappen sie Gerüchte auf, der Krieg im Süden wird wohl schlimmer und nimmt ernste Ausmaße an, die keiner erwartet hätte. Abends beschließen wir, in einer Taverne den Tag ausklingen zu lassen. An einem Nebentisch sitzt der Herr in der Fantasieuniform, der sich als Stian Zornbrecht, der Oberst der Armee, herausstellt. Als er uns sieht, winkt er uns rüber. Da wir nicht wissen, wer er ist, gehen nur 2 von uns Fünfen rüber. Als er offenlegt, wer er ist, muss Ela die anderen drei notgedrungen nachholen. Er wirkt ziemlich arrogant, gräbt an Ela rum und spricht sie nur mit “Kleine Soldatin” an. Moriah kennt er durch das Boltanspiel gestern. Dann erzählt er uns von den Plänen, momentan werden es wohl 2 bis 3 Banner an Soldaten, die in Festum angeheuert werden, damit Uriel seine Trutzburg im Norden durchsetzen kann. Aber er braucht noch eine kleine Spezialhand und laut Rittmeisterin Girte sind wir genau die passenden für seine Pläne.Dafür hätte sie für uns die Hand ins Feuer gelegt. Deshalb ernennt er Vitus und Ela direkt zu Leutnants und die anderen werde zu Weibeln ernannt. Wir bekommen Orden, die sehr unsauber gearbeitet aussehen, eher als hätte sie jemand schnell zusammengeklöppelt. Damit werden wir zur Truppe Regenschauer, die unter direktem Befehl von Stian und seinem Stab steht. Während wir reden, schreibt einer seiner Soldaten - Ulmjan von Sewerski mit, er ist Stians rechte Hand. Bevor Stian uns entlässt, erklärt er uns, dass wir morgen unseren ersten Auftrag haben. Da wir danach direkt abreisen, sollen wir unsere Sachen packen und morgen Abend Abfahrbereit in der Taverne “Zum Seewolf” auftauchen. Er verspricht uns mehr Gold, als wir tragen können, wenn der ganze Krieg vorbei ist. Dann eröffnet er uns, dass wir morgen ein Schiff klauen werden, als Ela nach mehr Informationen fragt, droht Stian, ihr bei weiteren Fragen die Zunge rauszuschneiden. Um uns den Abend zu versüßen, gibt er uns Silbermünzen zum feiern und hebt den Sold an, den wir bekommen werden. Allerdings ist uns die Lust zu feiern vergangen und wir kehren zurück zu Herrn Lamertiens Haus. Da besprechen wir uns nochmal, Ela erklärt uns unsere Titel und wir beschließen, die Rittmeisterin Girte zu suchen, um sie darüber zu informieren, dass wir nicht abmarschbereit sind wenn das Heer loseilt, sondern schon vorher unter dem Befehl von dem Oberst weg fahren. Als wir in dem Gasthaus “Zu den vier Knöpfen” nachschauen, finden wir sie sehr betrunken vor. Girte hat alles vergessen, sie musste für uns im wahrsten Sinne des Wortes die Hand ins Feuer legen. Darum bittet sie uns, ihr kurz auf die Sprünge zu helfen und jeder von uns erfindet Gründe, wieso sie uns unbedingt nehmen musste. Als wir wieder ins Haus des Herrn Lamertien wechseln, erklärt uns Vitus auf dem Rückweg, dass die Girte wohl verzaubert wurde. Als wir Herrn Lamertien drauf ansprechen wollten, ist er leider wieder nicht zuhause. Wir erfahren allerdings, dass jede Zeitung über das große Spiel vom Vortag berichtet, aber auch von einem Alchemist, dessen Labor in die Luft gesprengt wurde, berichtet. Als Herr Lamertien nachmittags reinkommt, sieht er wahnsinnig müde und kaputt aus – Vitus meint, dass er so aussieht, wie jemand, der den ganzen Tag gezaubert hat. Die Heiltränke gibt er uns schon, die Unsichtbarkeitstränke folgen noch per Rabenbote. Die Feder dafür, nimmt Moriah an sich und trägt sie ganz nah am Körper, genau wie den Zwergenschlüssel, der nur einmal an einer Tür anwendbar ist. Als wir ihm erzählen, wie sich unser Tag entwickelt hat, warnt uns Herr Lamertien davor, dass Stian ein schlimmer Mensch sei und wir tun sollen, was wir tun müssen, um ihn zu bringen, was er aus Notmark haben will. Er erzählt uns von einer Vorhersage des Orakels, dass seit Lioba wohl nicht mehr so präzise war wie jetzt gerade. Als wir nachfragen, was wir überhaupt klauen sollen, erzählt er uns von den Schwanenflügeln, welche ein verzaubertes Artefakt im Besitz von dem Grafen von Uriel sind und ihm zuviel Macht verleihen. Neben den Schwanenflügeln, gibt es noch die Flügel des Greifen und die des Adlers. Jeder der Flügel hat ein ganzes Banner an Nachfahren der Tempelritter unter sich, in welches man nicht reinkommt, außer man ist drin geboren worden. Die anderen beiden Flügelpaare sind in Besitz von befreundeten Rittern, aber nur wenn man alle drei hintereinander her reiten lässt, passiert angeblich etwas Fantastisches. Der letzte Tag / Schiffsklau
Am nächsten Tag besuchen wir diverse Tempel. Moriah sucht nach dem Diebestempel - und findet ihn nicht. Livka geht zu Efferd, sie kann ihr für eine Fahrt die Meeresangst nehmen und bekommt ein SE auf Meeresangst senken dadurch. Allerdings machen alle ihren Frieden mit den jeweiligen Göttern, obwohl wir uns nicht sicher sind, ob sie uns überhaupt erhören. Nach einem langen, seltsamen Tag kehren die Helden abends zurück zu der Taverne “Zum Seewolf”, wo sie Stian in einer fast vorfreudigen Stimmung auffinden. Er schickt uns ins Hinterzimmer, in dem noch fünf weitere Söldner hocken - offensichtlich Schnapstrinkende Südländer. Oder anders: Piraten. Stian betritt den Raum und bespricht den Plan mit uns. Er begründet die Piraten mit ihren ausgezeichneten Seefahrerqualitäten, denn wir werden mit einer Galeere nach Neersand reisen, bevor das Meer vereist. Vorher müssen wir das Schiff allerdings klauen. Vorher müssen wir allerdings für den Schlüssel für die Ketten der Gefangenen sorgen. Diese Schlüssel für die Ketten sind tendenziell mit dem Kommandanten und Gefängniswärter des Hafens in der Taverne einen trinken. Livka und Moriah kümmern sich darum. Als sie aus dem Schneeregen durch die Türe treten, schlägt ihnen der typische billige Geruch einer klassischen Taverne entgegen. Der Kommandant Terek sieht so aus, als hätte er eine Augenklappe, trägt aber keine – er hat einen Leberfleck über dem kompletten rechten Auge. Livka trinkt den Typen unter den Tisch und Moriah klaut den Schlüssel aus der Tasche. Während die Gefangenen befreit werden, schleichen sich die anderen (inklusive der fünf Piraten) auf das Schiff. Dabei geht uns auf, dass wir genau das Schiff, für dessen Abschleppung wir gesorgt haben, gerade befreien. Samt der Al’Anfanischen Besatzung, was zumindest bei Livka für arge Gewissensprobleme sorgt. Die südländischen Verbündeten mit fragwürdiger Moral bringen die Wachen um, bevor wir das Schiff unter unsere Gewalt bringen. Auf dem Weg nach Neersand wurden wir für mindestens einen Abend als Helden gefeiert und die Bündnisse, die wir an Deck beginnen, sorgen dafür, dass wir zumindest darüber nachdenken, ob wir nicht doch auf der guten Seite der Macht stehen. In Neersand
In Neersand angekommen, bekommen wir den Auftrag, verschiedene Menschen zu rekrutieren. Vitus soll drei Anwärter der Magierakademie anwerben, die nicht genommen wurden. Ela soll analog dazu von der Schwertgesellenakademie Schüler bringen, die abgebrochen haben und Livka, Caya und Mo suchen Gassenkinder. Vitus holt zwei von drei Jungs mit einem Nachhilfetrick und stellt sie Stian vor. Während der Vorstellung verwandelt sich einer der Leibwächter von Stian in einen kleinen, dicken, aber unheimlich starken Magier namens Mengbillar Zornbrecht. Er ist der Bruder von Stian und trägt ein halb ausgebranntes Magierzeichen aus Brabak. Sowohl den beiden jungen Abbrechern, als auch Vitus wird angeboten, bei ihm zu lernen. Vitus lehnt ab, die anderen zwei nehmen an. Ela wiederum findet in Tavernen vier Brückenbarone, die sich uns anschließen. Nachdem ihre erste Idee einfach an die Akademie zu gehen und zu behaupten, dass sie Menschen anwirbt für den Kampf gegen die Orks in Hinsk. Daraufhin meldeten sich aber nur Schüler der Akademie und nicht die Abbrecher, die Stian haben will. Livka, Caya und Moriah haben keinerlei Probleme – sie gehen an Orte, wo Arme, Getretene, Gebeutelte sind und rekrutieren. Sie sorgen dafür, dass eine Maschinerie losläuft, dass sich unser Wort verbreitet und wie ein Lauffeuer durch die ärmeren Gebiete geht. Plötzlich bringen uns Eltern ihre Kinder, viele davon erst 13 oder 14 Jahre alt, manche sogar jünger. Daraufhin beschließen sie unter sich eine Altersgrenze von 16 Jahren. Trotz dessen rekrutieren wir mehr als 30 Leute. Im Endeffekt schaffen wir 4 Magier Abgänger, 3 Schwertschulen Abgänger und um die 50 Gossenmenschen ran. Als Belohnung kriegt jeder eine Silbermünze von Stian. Dann sagt er einen rätselhaften Satz: ”Er ist gespannt, wie wir seinem guten Freund unter die Arme greifen können.” - er nennt aber keinen Namen. Die Reise Nach 10 Tagen brechen wir wieder aus Neersand auf, unser Boot ist verkauft worden. Um besser vorwärts zu kommen, überfallen wir weiter in Norden von Neersad eine Pferdefarm, keine Überlebende. Zornbrecht knüpft aber jeden auf, der eine Vergewaltigung anfängt. Dadurch sind nun die meisten beritten und es geht den Fluss hoch Richtung Notmark. Auf dem Weg kommen wir an Elchdorf vorbei. Doch von der Stadt ist nichts mehr übrig, Orks haben ein riesiges Massaker angerichtet. Aus Hinzk erreicht uns die Nachricht, dass es komplett aufgefressen wurde und die Orks weiter Richtung Kunzk gezogen sind. Daraufhin ruft uns Stian zu sich und befiehlt, dass wir die besten Pferde nehmen und nach Kunzk reiten sollen. Er will, dass wir den Anführer der Orks, einen Schamanen namens Kerschoi treffen und zur Armee geleiten. Zu Kerschoi gehören um die 50 Orks und 5 Oger. Doch um dort Erfolg zu haben sollen wir Tschinjuscha ter Sappen mitnehmen. Sie ist eine alte Freundin von Stian, eine Hexe die orkisch kann, aber da der Schamane keine Frauen mag, sollen wir uns als Männer verkleiden. Wir verzichten trotzdem auf die Hilfe und bauen eher darauf, dass viele Orks auch Brocken Garethi sprechen. Also brechen wir fünf von Elenair aus auf, Richtung Kunzk. Als der erste Schnee fällt, erleben wir in einem Ort das Schneejungfernfest, bei diesem gehen Kinder in dünnen Leibchen, barfuß in den Schnee und bitten Firun, seine Tochter Ifirn zu schicken um den Winter milder zu machen. Doch dieses Jahr schneit es mehr als nen halben Meter, die Kinder erfrieren fast. Manche munkeln, Firun will uns aufhalten..bei so einem heftigen Winter wird auch die NAhrung knapp werde. Als wir in Kunzk reinkommen, sehen wir Gatter voller Menschen, die wie Tiere gehalten werden. Über einem Feuer brät etwas, was wir uns lieber nicht genauer anschauen wollen … Als sie uns sehen, kommen direkt mehrere Okrs mit Waffen angerannt. Doch als wir ihnen entgegen brüllen, dass wir im Auftrag von Stian Zornbrecht hier sind und zu Kerschoi wollen, ziehen sie sich zurück und aus einem Gebäude in der Nähe tritt nach einiger Zeit Kerschoi. Doch er hat keinen Respekt vor uns und lässt Ela zu einem Zweikampf mit einem seiner Orks antreten, die sie nur knapp gewinnt. Erst danach ist er bereit, uns mit seiner Rotte Orks und den Ogern zu folgen. Wieder beim Heer angekommen, verläuft die weitere Reise bis zum Winterheerlager vor Notmark ereignislos. Doch als wir dort eintreffen, sind wir sehr überrascht und schauen auf ein 1000 Mann starkes Lager. Wir werden direkt zu Stian Zornbrecht ins Stabzelt geordert. Er stellt uns wichtige Menschen vor, die wir kennen sollten solange wir hier sind. Unter anderem die Magier die Vitus angeheuert hat. Ugo ter Sappen, der Sohn der Hexe die wir schon kennen gelernt haben und ein Mischling aus Ork und Mensch ist. Dann erklärt uns Stian, dass das Winterlager kein normales Überwinterungslager sein wird, sondern um die Menschen zu brechen. In einer Woche soll es weitergehen nach Ouvenmas. Wir haben die Wahl ob wir uns in den üblichen Dienst einsortieren wollen oder ein eigenes Zelt ziehen für Spezialaufträge von ihm oder Girte. Im normalen Dienst wären wir im normalen Dienst halt – Wachdienst, Feuerholz sammeln, Langeweile. Mehr Spezialaufträge für uns – wir wollen natürlich ein eigenes Mannschaftszelt!

Mittlerweile ist es Anfang Travia. Wir verabschieden uns von unserem Oberst und gehen zu unserem Mannschaftszelt. Wir sind der Rittmeisterin direkt untergeordnet, Gruppe Regenschauer - 4 Silber pro Tag, 12 Dukaten im Monat. Aber Minus Essen sind es 9 Dukaten im Monat.

Dann besichtigen wir das Lager. Die Rittmeisterin hat ihr Zelt am Eingang zur Stadt in der Nähe zu unserem. Wir sehen den Magier seine Lehrlinge trainieren am Rand des Lagers. Wir konnten sehen, dass man auf dem Wasserweg im Notfall in die Stadt kommen würde, auch schwimmend, der Schwimmer müsste dabei aber sehr gut sein und sich vor Erfrierung schützen.

Bei den Ställen finden wir Schmieden und Lederhandwerker, eine Frau Namens Umerike Surjelow spricht uns an und ist eine fahrende Händlerin, die im Süden Spezielle Dinge anbietet, falls wir etwas nicht in der Stadt erhalten würden.

Danach besichtigen wir das Orklager, unterwegs sehen wir die Trosslager mit Kneipen, Huren, Musik und Schnaps. Ganz im Süden hinter den Trosszelten, sind noch Holzfällerlager.

Ugo ter Sappen und seine Mutter haben ihr Zelt in der Nähe des Orkenlagers. Im Norden an das Orklager grenzt das Gebirge an, dort sind zwei Zwergen Hütten. Wir hören Lärm und entdecken drei rothaarige Zwerge, die eine Karte betrachten und sich dort in ihrer Sprache zu streiten scheinen. Moriah kann hören, über was Sie sich streiten, da sie etwas Zwergisch kann. Sie grüßt die Zwerge, mischt sich ein und bietet ihre/unsere Hilfe an, um den Streit zu schlichten. Der alte Grummelige Anführerzwerg meint, Sie brauchen keine Hilfe wir sollen wieder abhauen. Der Jüngere meinte, vielleicht können wir ja doch helfen, den Eingang zu den Katakomben unter der Burg zu finden. Plötzlich kommen 5 weitere Zwerge dazu, einer ist schwer verletzt. Er hat ein schwarzes Stück Metall in seinem Bauch stecken, Ela entfernt dies mit Livkas Hilfe. Vitus setzt direkt zu einem Balsam an und Ela schnappt sich das Metallstück, welches sich eigenständig bewegt und wieder zurück in die Wunde will. Moriah und Livka sind beide zurückgeschreckt, da ihr Aberglauben stärker als der Wille, dieses stück zu ergreifen war.

Gardamur, Foldamur, Luramur und Brodomur(der verletzte) Zwerg haben alle schwarze Haare. Die Zwerge bieten den Wartenden Schnaps an, während Vitus den Zwerg Brodomur weiterhin heilt. Wir nehmen dankend an uns warten. Als Vitus fertig ist, wird Gardamur von Foldamur zu Vitus geschoben um ihn zu entlohnen. Dieser will sich aber erstmal nur Reinigen.

Es gibt hier vier Gars und vier Murs Zwerge. Es gibt 9 Tunnel und die Zwerge haben einen davon gefunden. Sie suchen schon seit zwei Monaten. Diese Tunnel sind die Zwergenstollen der Zwerge Brogars, dieses sind verbotene Zwerge, da sie sich mit den falschen Mächten eingelassen haben, erzählen die anderen. Die Gars-Zwerge sind die Nachkommen der Brogars-Zwerge. Aus den Brogars-Zwergen sind die Babaren-Zwerge entstanden. Die vier Murs-Zwerge sind von Uriel angeworben worden, da er einem Stamm allein nicht vertraut. Deshalb müssen die Zwerge immer zusammenarbeiten, mindestens 1:1 von jeder Gruppe. Wir trinken noch ein bisschen mit den Zwergen, geben uns als Söldner von Uriel aus und verabschieden uns spät Abends zu unserem Zelt.

Am nächsten Morgen finden wir ein Schnapsfass vor dem Zelt und vier rötliche Tränke, die den Kater verschwinden lassen. Wir beraten, was wir mit dem Tag anstellen wollen und beschließen, die Tunnel zu suchen, von denen die Zwerge sprachen. Beim Frühstück bekommen wir allerdings mit, dass Menschenfrauen zu den Orks gebracht werden sollen. Vorher soll ihnen im Norden von Notmark die Zähne gezogen werden.

Wir durchqueren Notmark und sehen die Kutsche mit den vier Frauen und vier Orks die auf dem Weg zum Zähne ziehen sind. Der Kutscher ist ein weiteres Kind von Uriel, davon scheint er viele zu haben, in jeder Provinz eins. Livka ist vor den anderen an der Kutsche und fängt mit dem Kutscher und den Orks ein Gespräch an. Wir erzählen, dass sie die falschen Frauen haben und diese hier unsere Angestellten sind. Der Kutscher fragt nach dem Namen unserer angeblichen Angestellten. Ela zählt vier auf, die Frau die etwas neben sich steht, wie es den Anschein hat, widerspricht Ela bei ihrem Namen.

Daraufhin schlägt der erste Ork Ela mit der Faust ins Gesicht, diese zieht direkt ihre Waffe und will zu schlagen, jedoch weicht der Ork aus. Moriah nimmt Ihre Armbrust und schießt dem ersten Ork in den Kopf. Dieser wird ganz schön verletzt und ist erstmal aus dem Weg. Livka macht einen Schritt hinter Vitus und schießt mit ihrem gespannten Bogen auf den zweiten Ork, sie trifft ihn ins linke Bein. Die abwesend aussehende Dame greift plötzlich durch die Gitterstäbe und zieht den dritten Ork zu sich ran und spaltet seinen Schädel an den Käfigstäben. Vitus schickt dem vierten Ork, der auf Ihn zu sprintet, einen Blitz mit dem er diesen blendet. Daraufhin attackiert dann Ela diesen geblendeten Ork und sticht ihm ins Bein. Der zweite Schlag geht daneben und der Ork trifft Ela auch nicht. Moriah attackiert den zweiten Ork mit ihrem Dolch. Der zweite Ork stürmt zu Livka, Sie wird schwer verletzt und kann erst mal nicht selbst angreifen, aber Verteidigen. Der erste Ork attackiert Ela und schlitzt ihr den Oberschenkel auf. Ela schlägt den Ork, der neben Ihr tot in den Schnee fällt. Moriah rennt zum Wagen, befreit die Kämpferin und schickt Sie um Elas vierten Ork zu töten. Livka wird wieder attackiert und noch schwerer verletzt. Vitus attackiert Elas Gegner und Ela attackiert ihn ebenfalls nochmal. Dieser wird ihr von der Kämpferin abgenommen und sie Quetscht Ihn durch die Gitter des Käfigs. Die Helden können den Kampf für sich entscheiden. Livka und Ela sind schwer verletzt.

Ela und Livka können sich gegenseitig etwas helfen und heilen. Sie befreien die vier Frauen und bringen Sie bei Nacht in den Perainetempel. Dann verkaufen wir den Splitter an die Zigeuner und erhalten 120 Gold, 90 Gold gehen an den Tempel um im Notfall die Leibeigenschaft freizukaufen. 30 Gold bleiben in der Gruppenkasse.

Tanis_45 — 08.01.2021
Der Peraine Tempel ist ein langgezogener düstere Bau, was vor allem aus dem verwendeten dunklen Stein liegt. Die linke Seite des Tempels wird als Stallung verwendet, die Schafe und Ziegen und Hühner spenden in den langen kalten Tage auch Wärme. Auf der anderen Seite sind die Wohn und Essräume für die Geweihten. Hinter dem Tempel fügt sich ein kleiner Kräutergseten an. Da Peraine nicht hoch in der Gunst des Herrn Uriels steht, muss sich der Tempel unter seinen Vorsteher stets selbst finanzieren, und den Tempelzehnt selbst eintreiben. Dies geschiet bisweilen mit einer sehr robusten Ansprache Jetzt im Herbst knistert schon ein Feuer… der Geweihte und seine 3 Helfer sind müde von den Strapatzen der Ernte, als ihr spät Abends dort auftaucht. Trotz der Gefahren ist der Priester bereit, die 4 Frauen aufzunehmen, die notwendige Spende holt ihr euch von der Norbadischen Händlergeuppe Als ihr zurückkommt, sitzen die 3 jungen Bornländerinnen leise schwatzend, müde aber in Sicherheit und schlürfen eine Schüssel Kohlsuppe. Etwas abseits, die Schultern an der Wand gelehnt, als ginge es sie alles nichts an, sitzt Gilla und schaut nur kurz auf als ihr mit der Spende zurück kommt. Dann beschäftigt sie sich wieder mit dem einen Säbel, den sie einem der Orks abgenommen hat.

Ela Loriano BOT — 08.01.2021
ich setze mich zu ihr und sage zu ihr: „Das ist aber ein geschickter Säbel Ihr scheint damit schon viel Erfahrung gesammelt zu haben, wo war dieses denn?“ Tanis_45 — 08.01.2021 Als die Frau nicht direkt antwortet deutet der Priester mit dem Kopf auf die Frau… sie hat kein Ton gesagt. Aber als ich ihr versucht habe, den Säbel wegzunehmen, hat sie geknurrt wie ein wilder Hund Plötzlich unterbricht die raue Stimme der Frau die auf die Worte des Priester folgende Stimme

Gilla BOT — 08.01.2021
„es ist ein Werkzeug des Todes, und das einzige, was ich sicher weiss, ist, dass alle die mir das beigebracht haben mehr als tot sind… töter als tot, röter als rot und schwärzer als schwarz

Lassan Ibajew BOT — 08.01.2021
„Werte Frau“ der Geweihte blickt Ela an. „ich weiss nicht, was sie mit diesen Worten meint, es scheint aber auf alle Fälle, als hätte das arme Mädchen schreckliches erlebt, oder aber werfe sich fuchtbares vor“

Livka Solvadottir BOT — 08.01.2021
lässt sich neben Ela nieder und hört still zu, Dann schaut sie Lassan fragend an. „Es ist gut, dass die Mädchen erstmal hier bleiben können. Aber was wird nun aus ihnen? Wie lange können sie hier Unterschlupf bekommen?“

Lassan Ibajew BOT — 09.01.2021
„nun euer Gold reicht lange, der Winter naht und man bleibt ruhig im Haus, draussen wird es zu kalt. Insoweit können die Mädels ruhig bis zum Frühling hier bleiben.“

SL BOT — 09.01.2021
„Livka Du bist Dir nicht sicher, ob Dir sein Blick dabei gefällt, als der Peraine - Geweihte die Mädchen mustert, allerdings glaubst Du, dass die Große mit dem Säbel schon dafür sorgen wird, dass hier nichts passiert“ „dann jedoch hört man eine der Mädchen laut schreien. „Die Orks, sie haben uns gefunden“ Leute springen auf, Waffen werden gezogen, als eine hoch und breit gebaute Gestalt mit keinem besonders hübschen, aber dennoch menschlichem Gesicht , welches unter einem dicken Mantel mit Kaputze hervorlugt in Mitten des Tempels auftaucht. Er scheint nicht durch die Vordertür gekommen zu sein, sondern von hinten durch den Kräutergarten geschlichen, so als kenn er sich hier gut aus.

Lassan Ibajew BOT — 09.01.2021
„lacht auf, dann geht er schnellen Schrittes mit einem besorgten Blick auf Gilla in Richtung des Neuankömlings und umarmt ihn: „das ist nur ein verlorenes Schaf was wieder zurück in Peraines Garten gekommen ist, Willkommen“

Livka Solvadottir BOT — 09.01.2021
Sie wirkt etwas beruhigter, obwohl ihr der Blick durchaus aufgefallen ist.. Insgeheim nimmt sie sich aber vor, solange sie hier sind, regelmäßig vorbeizuschauen und ein Auge auf die Mädchen zu haben. Als sie ihm noch eine Frage stellen will, sieht sie ihn davon gehen und schließt ihren Mund wieder, um ihm kopfschüttelnd, aber auch neugierig hinterher zu schauen

Vitus Irian BOT — 09.01.2021
Ich springe auf und stelle mich vor Livka, bevor ich meine Haltung wieder entspanne nachdem ich ihn als Menschen erkenne. „Den Zwölfen zu Gruße“

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
„Vater Ibajew, ich bin froh dich zu sehen, aber vielleicht sollte ich bei einer anderen Gelegenheit wieder kommen wenn meine Anwesenheit leid verursacht.“

Ela Loriano BOT — 09.01.2021
„Guten Abend, wieso meint ihr das ihr Leid verursacht?“

Lassan Ibajew BOT — 09.01.2021
„Nein, in Peraines Haus ist jeder willkommen, und vor allem Du Therbun“ Die Mädchen haben nur schlimmes durchgemacht… und wären beinah … nun lass Dir das am besten von den erzählen, die dabei waren…. „zu der Gruppe gewannt“ Er sieht ein wenig anders aus, aber er ist mein Ziehkind“, dann geht Lassan in Richtung des Gemüsesuppentopfes

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
„Ich kann mir schon denken was passiert ist“. Therbun schüttelt traurig den Kopf.

Ela Loriano BOT — 09.01.2021
„Dann freut es mich Ihn kennenzulernen, ich bin Ela Loriana.“ „Wurden Sie dann auch hier ausgebildet, im Pherainetempel.“

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
Als ihr euch Therbun zum ersten Mal genauer anschaut, seht ihr einen 1,80 Schritt großen Mann. Er hat eine breite Statur. Er trägt einen abgeschlissenen alten Umhang über einem Kettenmantel. Und ist schwer beladen. An seinem großen Rucksack hängt ein Thorwalsches Rundschild, sowie mehrere lange Speere und er trägt einen Streitkolben an seiner Seite. Er hat eine dunkle Haut und einen kräftigen Bart. Wer genau hinsieht, kann auch am Rand der Handschuhe Haare hervorlugen sehen, als ob sein ganzer Körper sehr behaart ist. Sein Gesicht ist grob geschnitten, menschlich, aber nicht schön anzusehen und jetzt riecht ihr auch etwas, das freundlich gesinnte vielleicht noch als etwas wie nasser Hund bezeichnen würden. „Nein, ich bin hier aufgewachsen. Meine Mutter ist bei der Geburt gestorben und die Geweihten haben mich gütiger Weise aufgenommen.“

Ela Loriano BOT — 09.01.2021
Eine große gutaussehende Frau kommt auf dich zu. Sie hat weißblonde lange Haare und trägt eine Lederrüstung, man sieht überall Futter unter dem Leder und über Ihrer Schulter trägt sie einen Fuchsfellumhang. An ihrer Hüfte hängt ein Langschwert. f Trotz das sie die Kollegen aussehen als hätten Sie heute schon einen Kampf bestritten, duftet Ela schon wieder und ihre Haare sehen auch schon wieder ordentlich aus. Sie geht mit einem aufrechten Gang auf dich zu und will dir die Hand reichen.

„Da hatten Sie Glück im Unglück, das mit ihrer Mutter tut mir Leid für Sie. Wieviele Jahre haben Sie dann hier gelebt?“

Livka Solvadottir BOT — 09.01.2021
Wirft Therbun einen eher misstrauischen Blick zu, zuckt dann aber mit den Schultern und schlendert zu Lassan hinüber „Und was meint ihr, passiert im Frühling? Können sie solang hierbleiben bis das Heer weg ist, damit sie wieder sicher sind?“

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
Er macht unbewusst einen kleinen Schritt zurück, starrt kurz auf seine komplett verdreckten Handschuhe. „Sie sollten nicht. Meine ähm, sie sind, mmh“, er verhaspelt sich und hebt kurz die Hand um seine dreckigen Handschuhe zu zeigen. „Ich habe hier gelebt bis ich groß genug war. Sie waren hier immer gut zu mir.“

Lassan Ibajew BOT — 09.01.2021
„ja das sollte möglich sein, solange die da keine Scherereien macht“ bei diesen Worten deutet sie auf Gilla, die als einzige nicht aufsprang, sondern ruhig ihren Säbel schärft

Livka Solvadottir BOT — 09.01.2021
Sie folgt der Bewegung zu Gilla rüber mit den Augen, wendet sich dann Lassan zu und nickt. „Wir danken euch für eure Güte, sie solange hier zu bewahren. Ich rede mit ihr… bzw ich hoffe, meine Gefährtin Moriah tut es…„

Ela Loriano BOT — 09.01.2021
„Vielen Dank und falls doch irgendetwas mit ihr sein sollte nach dem Gespräch. Dann lassen sie bitte nach uns schicken. Wir werden auch so ab und zu vorbei kommen und nach dem Rechten sehen.“

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
„Bitte entschuldigt meine Frage, aber ich habe gehört hier werden gerade viele Söldner angeheuert. Gehören die Orks, vor denen ihr die Frauen bewahrt habt, auch dazu?“

Moriah Redo BOT — 09.01.2021
lehnt während dieser Szene etwas abseits an der Wand und beobachtet den Neuankömmling. Ihr Blick ist abschätzend und wandert einmal von oben nach unten, bevor sie sagt: „Ihr habt Recht, Therbun, die Orks gehören zu den Söldnern.“

SL BOT — 09.01.2021
„Moriah bemerkt trotz der Dunkelheit im Tempel dank ihrer Sinnesschärfe, dass mit dem Neuankömmling irgend etwas nicht stimmt. Sein Aussehen ist zwar menschlich, hat aber noch irgend etwas dabei..*“

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
„Oh, das ist gut. Wisst ihr noch mehr? Heißt der Anführer Kerschoi? Bitte erzählt mir alles was ihr über die wisst. Ich kann auch bezahlen.“ Er holt unter seinem Umhang einen kleinen Lederbeutel hervor und für jeden genauen Beobachter ist nicht schwer zu erkennen, dass da kaum Münzen drin sind.

Ela Loriano BOT — 09.01.2021
„Warum interessiert ihr euch so arg für die Orks?“

Moriah Redo BOT — 09.01.2021
Moriah bleibt wo sie ist und fixiert Therbun mit ihrem Blick. Was ist anders? Was ist gleich? „Ihr scheint ja schon gut informiert zu sein - warum beantwortet ihr nicht einfach die Frage meiner Begleiterin?“

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
„Ich?…“ Therbun schaut sich leicht panisch um. „Ähm. Ich suche Zwei Orks, die sich vielleicht hier aufhalten.“ Therbun macht einen kleinen Schritt zur Seite um etwas in den Schatten einer Säule zu kommen, auch wenn dieser viel zu klein ist, sich sichtlich unwohl fühlend über die Aufmerksamkeit die er gerade bekommt. „Aber was habt ihr gemacht. Ihr seid doch sicherlich auch Söldner in Uriels Armee, was sonst macht ihr hier in Notmark. Und dann greift ihr diejenigen an deren Seite ihr bald kämpfen sollt?“

Livka Solvadottir BOT — 09.01.2021
Sie wird aufmerksam und wendet sich Therbun zu, dabei taucht sie quasi hinter ihm an der Säule auf „Wie kann man freiwillig Orks suchen?.“ Dann schüttelt sie den Kopf. „Nur weil sie mit uns reisen, müssen wir ihre Verhaltensweisen, die sie hier an den Tag legen, nicht gut heißen.“

SL BOT — 09.01.2021
„Die Haut sehr dunkel aber eher grünlich als das braun, das ihr bei den Waldmenschen von Lamertien gesehen habt. Die schwarzen Haare eher kraus und hart, fast schon borstig“

Lassan Ibajew BOT — 09.01.2021
„der Geweihte kommt mit einem kleinen Kessel mit einer dicken Griesgemüsesuppe vorbei. Er blickt Therbun freundlich und leicht traurig an Bist Du immer noch auf der Suche…. willst Du nicht irgendwann einmal Ruhe finden… hier im Tempel könnte ich eine starke Hand gebrauchen“

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
Therbun ist leicht zusammengezuckt als er hinter sich die Stimme gehört hat. „Sie schulden mir etwas, und wer weiß wann ich das nächste mal die Möglichkeit habe es einzufordern. Danach kann ich hoffentlich in Friede wieder herkommen.“

Livka Solvadottir BOT — 09.01.2021
Sie schaut Therbun genau an und drängt ihn mit ihrer Anwesenheit etwas aus dem Schatten. „Sicher, dass sie sich dessen bewusst sind? Ich halte Orks nicht für die Vertrauenswürdigen Gestalten, die sich etwas aus „Schulden“ bei uns machen….“

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
„Nein, wissen tun sie es bestimmt nicht und selbst wenn, wird es sie kaum interessieren. Aber…“ Therbun wirft nochmal einen kurzen Blick zu den 3 jungen Frauen bevor er sich wieder zurückwendet und seine Hand auf den Knauf seines Streitkolben legt. und in seiner Stimme ist erstmals keine Unsicherheit zu hören. „Aber ihr Leben schulden sie mir trotzdem.“

Ela Loriano BOT — 09.01.2021
„Suchen sie bestimmte Orks die ihnen ihr Leben Schulden oder haben sie eine allgemeine Abneigung gegenüber der Rasse?“

Livka Solvadottir BOT — 09.01.2021
Sie lacht kurz auf „Und wie habt ihr euch das vorgestellt? Mitten im Kriegslager Orks metzeln? Dann seid ihr schneller tot als ihr euch umsehen könnt…“. Dann verdunkelt sich ihre Stimme etwas. „Für die Mädchen haben wir schon Orks bezahlen lassen…keine Sorge..“

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
„Es sind Zwei ganz bestimmte die ich Suche, und ich weiß noch nicht einmal ob die wirklich hier sind, aber ich bin diesmal guter Hoffnung“ Dann zuckt er mit den Schultern „Und nein, ich habe keinen Plan. Ich bin nicht gut im Pläne schmieden. Solange ich die beiden mitnehme, ist es mir egal ob ich sterbe. Die Welt wäre dann eine bessere. Vielleicht warte ich aber auch einfach ab bis sich eine gute Gelegenheit ergibt, wenn ich mich denn zurückhalten kann.“

Livka Solvadottir BOT — 09.01.2021
„Was haben sie euch getan? Man legt sich nicht mal eben mit Orks an, außer man hat eine gewisse Todessehnsucht…“ Sie schaut in die Runde und an sich runter „Oder zumindest nicht, wenn man alleine ist…“ Dabei lächelt sie

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
„Mir nichts. Aber meine Mutter hatte nicht das Glück gerettet zu werden bevor die Orks sie sich geholt haben. Es war sehr anständig von euch die Frauen zu beschützen. Aber ihr glaubt doch nicht, dass sie sich dafür, bald nicht einfach andere holen, solange niemand sie daran hindert. Darum bitte ich nochmal, sagt mir wo ich sie finde.“

Moriah Redo BOT — 09.01.2021
Moriahs Mine wird kurz ein wenig mitleidig, bevor sie ihre beste Spielermaske zurück ins Rampenlicht zieht. „Natürlich werden sie sich Ersatz holen. Orks bleiben Orks, vier Gerettete werden an ihren Vorlieben nichts ändern.“ Sie geht ein paar Schritte auf Therbun zu. „Ihr wollt also herausfinden, ob diese speziellen Orks in unserem Lager sind. Ich vermute, Ihr braucht unsere Hilfe dabei?“

Ela Loriano BOT — 09.01.2021
„Und wie heißen diese Orks vielleicht wissen wir ob sie da sind.“

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
„Die beiden die ich Suche heißen Aschran Drachenhand und ein Schamane mit dem Namen Kerschoi. Ich bin für jede Hilfe dankbar und wenn ich kann, will ich Sie auch vergelten. Aber ich denke nicht, dass es schwer wird eine große Gruppe Orks hier zu finden.“

Gilla BOT — 09.01.2021
Die große Frau hat zugehört , steht dann auf und kommt langsam auf euch zu, den Säbel hat sie sich in den Gürtel gesteckt „ich werde mich auf alle Fälle bei den Söldnern verdingen, das Töten ist ein Handwerk das ich gut beherrsche. Wenn Du willst, heuern wir gemeinsam an, und wenn es sich eine Gelegenheit bietet, helfe ich Dir gern, dass hier keine Frauen mehr zurechtgeschlagen werden.“ „Zumindest der Name des Schamane sagt mir nämlich etwas. Es ist der Name dessen Schamanens der die 4 Kriegsoger beherrscht“

Lassan Ibajew BOT — 09.01.2021
„Erst mal werdet ihr essen und gar nichts machen, hört ihr? Ich werde mit den anderen Geweihten, dem Meister der Esse und der jungen Praiosgeweihten Selfina von Ruchin eine Audienz bei Herrn von Notmark beantragen und dafür sprechen, dass die Orks sich zwar Huren halten dürfen, diese aber nicht verstümmeln dürfen.. so lange wartet ihr mit irgendwelchen Aktionen gegen irgendjemanden, verstanden?“ er schaut dabei besonders Therbun an

Therbun Perainehilf BOT — 09.01.2021
„Ja Vater.“, Therbun senkt ergeben den Kopf

Wir unterhalten uns mit dem Peraine Geweihten Lassan Ibajew, er gibt uns einen Tarnelentee und verbindet die Wunden von Ela und Livka mithilfe von Wirselkraut, dieses heilt eine Wunde über Nacht. Dann lernen wir im Tempel Therbun Perainehilf kennen, einen Ziehsohn des Geweihten. Nach kurzem Dialog verstehen wir, dass er ein Halbork ist, seine Mutter von Orks vergewaltigt wurden. Aus dieser unglückseligen Vereinigung ist er entstanden und aus diesem Grund findet er unsere Rettung der Frauen von den Orks gut. Dies schweißt zusammen. Dann wird uns angeboten, zur Göttin Peraine zu beten um unsere Wunden zu heilen. Therbun und auch Vitus würden mitbeten. Jedoch weist Vater Ibajew darauf hin, dass sich Therbun bitte vorher noch zu waschen habe, nicht nur weil er dreckig ist, sondern auch, weil er riecht wie ein nasser Hund. Gegen den Duft verwendet der Halbork sogar Rosenwasser. Wir beten gemeinsam zur Göttin Peraine, worauf sich auf wundersame Weise nach dem Gebet bei jedem eine Wunde geschlossen hat, der verletzt war, für Livka eine neue Erfahrung der karmalen Kraft einer Göttin.

Auf einmal klopft es an der Tür, worauf sich die Frauen verstecken bis auf Gilla, diese schiebt sich nur etwas zurück in den Schatten. Eine Frau kommt herein, die sich später als Ayla Ylarsil, Rondrageweihte der Amazonen zu erkennen gibt. Sie kommt aus Kurkum in Tobrien, einer Amazonen Hochburg. Alles was die Helden von den Amazonen wissen, ist, dass diese fanatisch hinter Ihrer Königin und hinter Rondra stehen. Man fragt sich, wie fanatisch dann erst die Rondrageweihten sind. Sie erwähnt, dass sie aus dem Osten kam, nördlich der Stadt den Fluss passiert habe und dort die Leichen der Orks gesehen habe. Bevor man sich weiter unterhält, spricht sie aber zunächst mit dem Peraine Geweihten in seinen Privaträumen.

Gilla wirkt eingeschüchtert von der Frau und versteckt unter der Bank. Moriah hilft ihr sich zu verstecken. Die Frau deutet an, dass nicht alle Amazonen die strengen Regeln der Burg einhalten können. Die Gefährten nehmen aufgrund der Kampfnarben an ihren Handgelenken an, dass Gilla wohl von den Amazonen geflohen ist, und sich nun vor der Rondrageweihten versteckt. Die Kriegerin teilt der Gruppe noch mit, dass wenn sie gefunden würde, sie vermutet, dass man sie hinrichten würde und bittet die Gefährten um Diskretion. Man stimmt zu und versteckt Gilla später bei den Ziegen und Schafen im Stall.

Nach dem Gespräch mit dem Geweihten kommt die Frau wütend aus den Raum, sie sei zwar froh, dass die Gruppe die drei Frauen gerettet haben, jedoch ist sie zornig, dass es überhaupt dazu kam und will mit den anderen Geweihten mit Herrn Uriel sprechen, der dies unterbinden soll.

Die Gruppe verlässt bis auf Moriah den Tempel und nimmt Therbun und Gilla mit zu ihrem Zelt im Heerlager. Wir wollen diese am nächsten Morgen der Rittmeisterin vorstellen, damit Sie sich bei ihr einschreiben können, und wir für sie Fürsprechen können, damit sie in unserer Truppe landen.

Wir reden am nächsten Morgen mit der Rittmeisterin Girte. An Therbun kann Sie sich von früher erinnern, und weiß, dass er gut kämpfen kann. Um Gilla zu testen verlangt sie ein Duell gegen sie. Therbun weist Gilla noch heimlich darauf hin, dass Gilla ihr Talent zwar zeigen soll, aber gewinnen sollte sie nicht. Nach einem kurzen Kampf, auch Girte ist eine sehr gute Kämpferin, wird Gilla auch mit aufgenommen. Nun erzählt uns die Rittmeisterin was sie belastet. Wir sollen nach der zweiten Hand des Regenschauer Trupps suchen. Diese ist in den Norden gezogen am Fluss Blograch entlang, um die Goblins unter der Führung der Schamanin Suulaki abzuholen, wie wir die Orks. Die Goblins haben schon auf einem Ziegenfell mit Blut unterschrieben, dass Sie der Armee helfen.

Wir packen unser Zeug zusammen und reiten in den Norden, Therbun, der vorher noch nie auf einem Pferd saß, wird erstmal vom Pferd getreten und schafft es dann aber, aufzusteigen und sich festzuhalten. Als wir durch die Stadt reiten, sehen wir, dass Lassan, die restlichen Geweihten der Stadt und die Rondrageweihte sich auf den Weg zu Uriel machen. Die Rondrageweihte führt die Gruppe entschlossen an.

Auf dem Weg nach Norden, durch dichten Wald, wird auf einmal Therbun von einem Stein am Kopf getroffen. Um uns herum haben sich zirka 24 Kalekken gesammelt und sehen uns als Abendessen. Die weiblichen Kalekken sind so groß wie Oger, die männlichen so groß wie Menschen. Die Weibchen scheinen die Männchen anzutreiben, ihnen Essen zu besorgen und uns anzugreifen. Jedoch setzen wir zu einem Sprint mit den Pferden an und reiten durch sie hindurch, ein paar Kalekken überleben dies nicht. Vitus hat plötzlich einen Mitreiter, als einer Der Kalekken hinter ihm aufs Pferd hüpft, aber Ela kann den Angreifer runterschmettern. Hinter dem Angriffsort der Kalekken, sehen wir die Knochen von 5 Pferden und auch Skelette von Menschen. Dies scheinen die Überreste der zweiten Hand des Regenschauer Trupps zu sein. Wir reiten weiter und finden abends, im Schneefall in einer Burg Unterschlupf. Es ist wohl eine der Burgen, welche die Theaterritter erbaut hatte, im Kampf gegen die Goblins. Diese durchsuchen wir nach einem geeigneten Schlafplatz. In den Bergfried gehen wir zwar rein, aber auf anraten von Livka nicht weit. Daraufhin finden wir einen Schlafplatz im Stall, dort ruhen wir uns aus.

Am nächsten Morgen reiten wir weiter und finden auf halben Weg, den verschneiten Weg von der Burg wieder hinunter, 5 Goblins, die in der Nacht abgeschlachtet und zerstückelt wurden. Wir blicken zurück zur Burg und sehen 3 Geister auf der Mauer stehen, diese salutieren uns zu und Ela und Vitus salutieren zurück, um nichts zu riskieren. Dies sieht jedoch ein weiterer Goblin, der in den Wald flüchtet. Ela und Gilla reiten im Galopp über die glatte Brücke, sie holen den Goblin ein und töten ihn, damit dieser die Sippe der Goblins nicht über den Salut an der Burg informiert und diese falsche Schlüsse ziehen und uns attackieren würden. Es entsteht eine Diskussion über Moral, Ehre und kalte Grausamkeit des Krieges. Gilla hat sich der Befehlsgewalt von Ela unterworfen, und scheint, ganz Söldnerin, darunter keine moralischen Probleme zu haben. Befehl ist Befehl, aber bei Ela wird deutlich, dass sie sich definitiv nicht mehr ihren Idealen der Schwertausbildung und des in Havena vorherrschenden Rondraglaubens verbunden fühlt. Es scheint der blutige schwarze Kor zu sein, der ihr diese kalte Entscheidung eingepflanzt hat.

Bei der Mittagspause informiert die Gruppe Therbun darüber, dass sie ein anderes Ziel haben als den Krieg, sondern dass Sie in der Burg in Notmark etwas stehlen müssen. Dann kommt es zu einer Diskussion, ob wir die Goblins anheuern sollen oder nicht. Im Endeffekt halten wir es für eine gute Idee, unseren Auftrag, sie anzuwerben, auszuführen, um unseren Ruf im Heer zu sichern.

Im Goblinlager angekommen, reden wir mit der Stammesmutter Suulaki. Diese versteht durchaus Garethi, zieht es aber vor, mit Therbun auf Goblinisch zu reden und sich alles übersetzen zu lassen, um mit uns anderen - in erster Linie Ela, zu kommunizieren. Der Stamm will nur mitkommen, wenn Ihnen jemand das Fell der Goblinpauke bringt. Therbun erzählt uns, dass dies das Fell einer uralten Legende ist. Suulaki widerspricht und erzählt uns, dass sie über einen großen Riesen wachen, den sie ohne das Fell nicht allein lassen können. Und so kehren wir unverrichteter Dinge wieder zurück nach Notmark.

Als wir in Notmark ankommen, erfahren wir von der Stadtwache, dass Uriel die Rondrageweihte hat aufknüpfen lassen. Therbuns Ziehvater wurde mit den anderen Geweihten an den Pranger gestellt. Dort stehen nun Selfina von Ruchin (Praios), Arascha Waldrodel (Meisterin der Esse) und Lassan Ibajew (Peraine). Dieses Ereignis hat viele schockiert, und die Moral in der Armee ist gedrückt. 7 Offiziere wurden wegen Verrats mit aufgehangen. Das Ziel, dass keine weiteren Frauen an die Orks gegeben werden, konnte aber noch erfüllt werden.

Wir reiten an dem Perainetempel vorbei und sehen, wie drei Al’Anfer Krieger die Tempeltür aufbrechen. Nachdem die Soldaten mit Worten nicht zu überzeugen sind, und sogar so dreist waren, die Tempeltür wieder hinter sich zu schließen, stürmt Therbun wütend erst gegen die Tür und zeigt dem Trupp dann den Weg durch den Kräutergarten in den Tempel. Als wir reinkommen, will sich einer der Soldaten grad eine unserer geretteten Frauen zur Brust nehmen. Während Ela, Vitus und Livka noch versuchen, mit den Soldaten zu reden, greift Therbun direkt an und überrascht einen der Männer so arg, dass er ihm die Hüfte brechen kann, bevor dieser reagieren kann. Danach gehen auch die anderen zum Angriff über und Vitus wirkt einen Silentium Schweigekreis, um die Kampfgeräusche nach außen zu unterdrücken und auch Schreie zu verhindern. 2 der 3 haben sich ergeben, Therbun hat diese einfach erschlagen. Eine der Frauen konnte uns erzählen, dass die Soldaten nach der Tasche der Rondrageweihten gesucht haben. 3 von uns verscharren die Leichen bei den Schweinen während Ela auf Anraten einer der Frauen, die Tasche der Rondrageweihten suchen geht. Sie findet in der Tasche diesen Brief von Nahema an eine gewisse Thesia :

Erkenntnisse aus dem Brief: Der Brief wurde schon mehrmals geöffnet, das Siegel schon lange gebrochen. Geschrieben wurde der Brief von Nahema ai Tamerlein (die mächtigste Magierin Aventuriens), ursprünglich sollte der Brief an Yppolita die Amazonenkönigin gehen. Der Brief sollte an Thesia gehen. Damit ist die verschollene Tochter von Yppolita gemeint, Die Prophezeiung lautet wie folgt:

Löwin und Einhorn gehen zu Zweien ins Tal der Finsternis. Ucuri wird ihre Bahn zumindest zumindest kreuzen, vielleicht ist also ein Sieg beschieden. Doch hüte dich von dem Gehörn: es steht nahe den Rubinen, die für tückischen Verrat und Intrige stehen, und das weiß jedes Khuchomer Kind. Steht’s Gehörn im Rubin, hat es Tücke im Sinn. Wird dir Hilfe angeboten, Yppolita, weise sie nicht zurück, denn der Hund folgt dem Helden, und seine Sterne stehen diametral zum Dolch: Beistand und Hilfe aus Treue geboren. Deine eigenen Sterne, Simia Kor und Levthan, streben alle auf eine Konjuktion im Raben hin, wenn meine Berechnungen stimmen.

Gilla stellt sich als die verschollene Thesia, Tochter von Yppolita, heraus. Yppolita wird sterben, das Amazonenreich aber Siegreich bleiben.

Wir nehmen die Tasche mit ins Heerlager, verstauen sie im Zelt und wecken dann die Rittmeisterin. Wir informieren sie, dass die Goblins nur kommen, wenn Ihnen jemand das Trommelfell vorbei bringt. Die Rittmeisterin wirkt ziemlich betrunken und erklärt uns ebenfalls, was mit den Geweihten passiert ist. Dass die Goblins nur gegen das Trommelfell runterkommen, hält sie für eine ganz schlechte Nachricht und erzählt uns, dass die Zwerge genau danach suchen in den Tunneln. Nun haben wir den neuen Auftrag, das Trommelfell zu finden und nebenbei sollen wir sie zu einem adligen Treffen in Ouvenmas begleiten und schickt uns danach schlafen. Sie ist völlig fertig mit der Welt, und empfiehlt uns ebenfalls, ne Menge zu trinken.

Tempel

Militäreinheiten

AP

Loot

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  • Zuletzt geändert: 2021/05/29 16:50
  • von nassirius